BYD Shark: 5,46-Meter-Pickup startet in China
BYD (比亚迪) bringt seinen Pickup Fang Cheng Bao Shark (方程豹) auf den chinesischen Heimatmarkt. Das als Plug-in-Hybrid (PHEV) ausgelegte Modell war bislang ausschließlich für den Export bestimmt und wurde jetzt erstmals in China offiziell gezeigt. Xiong Tianbo, Geschäftsführer der Fang-Cheng-Bao-Sparte, versah die offiziellen Bilder mit dem Kommentar: „Der König kehrt aus Übersee zurück!" Einen Preis für den chinesischen Markt hat BYD noch nicht genannt.
Weltpremiere war in Mexiko
Der Shark 6 feierte im Mai 2024 in Mexiko seine Weltpremiere und ist seitdem in Australien, Brasilien, Chile, Südafrika, Saudi-Arabien, im Irak und in den Vereinigten Arabischen Emiraten erhältlich. Für BYD war der Pickup damit vor allem ein Exportprodukt — nun folgt die Rückkehr ins Heimatland.
Die technischen Daten stammen aus den Homologationsunterlagen bei der MIIT (chinesisches Industrie- und Informationsministerium):
Mit gut 5,45 Metern Länge liegt der Shark auf dem Niveau eines Ford Ranger oder VW Amarok — also Konkurrenten jener Fraktion, die in Europa den Pickup-Markt dominiert.
Exportzahlen zuletzt rückläufig
Der Schritt zurück nach China fällt in eine Phase, in der das Exportgeschäft an Dynamik verliert. Im ersten Halbjahr 2026 wurden 20.037 Einheiten des Shark 6 ausgeführt, ein Rückgang von 25,76 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Nachfrage konzentriert sich dabei stark auf einen einzigen Markt: Allein im Juni 2026 entfielen rund 85 Prozent der Verkäufe auf Australien.
Ein Preis für die China-Version des Fang Cheng Bao Shark steht noch aus. Marktbeobachter erwarten eine Positionierung oberhalb der klassischen Arbeits-Pickups, aber unterhalb der importierten Premium-Modelle.
In Deutschland
BYD ist bereits auf dem deutschen Markt vertreten. Aktuelle Modelle in Deutschland: Atto 2, Atto 3, Dolphin, Seal, Sealion 7, Han.
BYD ist seit 2022 auf dem deutschen Markt aktiv und baut sein Händlernetz kontinuierlich aus.
Der Fang Cheng Bao Shark ist in Deutschland bislang nicht erhältlich. Der Pickup wird bisher nur in Übersee-Märkten wie Australien, Brasilien, Südafrika und den Golfstaaten angeboten. Ein Europa-Start ist nicht bestätigt — und angesichts der in der EU geltenden CO2-Flottengrenzwerte sowie der strengen Abgasvorschriften für Verbrenner-Pickups wäre eine Homologation für den deutschen Markt aufwendig. Wer einen großen PHEV-Pickup sucht, findet hierzulande derzeit nur Verbrenner-Konkurrenten wie den Ford Ranger oder den VW Amarok, einen Teilzeitstromer bietet aktuell nur der Ford Ranger PHEV.







