BYD Racco: Kei-Car startet in Sri Lanka ab ca. 32.000 €
BYD (比亚迪) bringt sein Elektro-Kei-Car Racco erstmals außerhalb Japans auf den Markt. Den Anfang macht Sri Lanka, wo der Kleinstwagen zu einem Einführungspreis von 11.450.000 Sri-Lanka-Rupien startet — umgerechnet ca. 32.000 € (34.615 US-Dollar). Kurz darauf soll Macau folgen, weitere Rechtslenker-Märkte sind in Planung.
Damit ist der Racco deutlich teurer als in Japan, wo er ab 2.140.000 Yen (ca. 13.555 US-Dollar) angeboten wird. Grund für den Aufschlag sind die hohen Importzölle und Steuern der Insel: Ein benzinbetriebener Toyota Yaris Cross kostet dort umgerechnet rund 60.315 US-Dollar. Der Einführungspreis in Sri Lanka ist bis zum 9. November gültig, danach dürfte der Racco weiter im Preis steigen. In Japan hatte das Modell schon zwei Wochen nach dem Start 1.000 Bestellungen gesammelt.
Kompakte Kei-Car-Technik
Der Racco ist ein frontgetriebener Viersitzer im typischen Kei-Car-Format. Die wichtigsten Daten im Überblick:
- Maße: 3.395 mm lang, 1.475 mm breit, 1.800 mm hoch
- Radstand: 2.520 mm
- Wendekreis: 4,8 m
- Kofferraum: 280 Liter
- Antrieb: Elektromotor mit 47 kW (63 PS) und 160 Nm
- Batterien: 22,4 kWh und 35,84 kWh (LFP)
- Reichweite: 210 bis 320 km (WLTC — weltweit harmonisierter Testzyklus, eng an der europäischen WLTP-Norm)
Japan-Start, Asien-Expansion
Der Racco war Ende Juli 2026 zunächst in Japan an den Start gegangen und wird dort in drei Ausstattungen angeboten: 200, 300 Plus und 300 Premium. Schon damals kündigte BYD an, den Kleinstwagen auch außerhalb Japans zu verkaufen — Sri Lanka und Macau gehören zu den ersten Rechtslenker-Märkten. Eine Ausweitung auf Linkslenker-Regionen oder Europa ist bislang nicht vorgesehen.
In Deutschland
BYD ist bereits auf dem deutschen Markt vertreten.
Aktuelle Modelle in Deutschland: Atto 2, Atto 3, Dolphin, Seal, Sealion 7, Han.
BYD ist seit 2022 auf dem deutschen Markt aktiv und baut sein Händlernetz kontinuierlich aus. Der BYD Racco ist dagegen ein reines Asien-Modell für Rechtslenker-Märkte und wird in Deutschland nicht angeboten — für den hiesigen Markt setzt BYD auf größere Elektro- und Plug-in-Hybrid-Modelle.




