iCAR V25: EREV-SUV ab 17.900 € mit 210 km E-Reichweite
iCAR (iCAR, Submarke des Chery-Konzerns) hat am 19. Oktober den Vorverkauf des iCAR V25 eröffnet. Der mittelgroße SUV ist ein Range-Extender-Elektrofahrzeug (EREV — Elektromotor mit Verbrenner als Generator) und kommt in vier Ausführungen zu Preisen von ca. 17.900 € bis ca. 22.500 € (ca. 139.800 bis ca. 175.800 Yuan).
Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.
Als Kaufanreiz gilt: Wer 1.000 Yuan (ca. 130 €) anzahlt, bekommt den Betrag mit 3.000 Yuan (ca. 380 €) auf den Endpreis angerechnet. Dazu kommt ein zeitlich begrenzter Umbau-Zuschuss von 2.000 Yuan (ca. 260 €) für ausgewählte Zubehörpakete. Der V25 tritt mit umfangreicher Fahrassistenz-Hardware an — in diesem Segment in China inzwischen Standard.
Vier Versionen, zwei Antriebe
Die Preise im Überblick:
Mit 4.636 mm Länge, 1.920 mm Breite, 1.855 mm Höhe und 2.820 mm Radstand liegt der V25 auf dem Niveau eines VW Tiguan — als Chinese deutlich günstiger als der deutsche Klassiker, aber mit anderem Antriebskonzept. Die Karosserie bleibt dem kantigen Retro-Design der Marke treu, ist aber deutlich größer als beim kleineren iCAR V23. Kurze Überhänge und weit außen stehende Räder prägen die Proportionen.
Klare Offroad-Ambitionen
Der Wagen rollt auf 265 mm breiten Reifen mit 21-Zoll-Felgen, bietet 197 mm Bodenfreiheit und 600 mm Wattiefe. Böschungswinkel vorn 30 Grad, hinten 28 Grad, Rampenwinkel 17 Grad — damit sind leichte Offroad-Passagen möglich. Serienmäßig an Bord ist ein 140 mm breites, fest verschraubtes Aluminium-Trittbrett (Traglast 130 kg).
Auffällig im Detail: eine modulare Bremsleuchte im Legostein-Raster, ein vorbereiteter Einbauplatz für eine Sammelfiguren-Box über den Rückleuchten und ein außen montierter Staukasten mit 22,7 Litern Volumen. Die Heckklappe öffnet seitlich im 88-Grad-Winkel und hält stufenlos in jeder Position. Fünf Lackierungen stehen zur Wahl: Weiß, Schwarz, Silber, Grün und Mattgrau. Die runden LED-Scheinwerfer leuchten mit Fernlicht über 170 Meter, die aktive Kühlergrill-Jalousie lässt sich stufenlos regeln und senkt den Luftwiderstand.
Innenraum und Assistenz
Innen gibt es drei Farbwelten: Beige, Schwarz-Grau und Braun. Die Architektur folgt dem iCAR V23, auf dem Armaturenbrett sitzt ein 15,4-Zoll-Display in 2,5K-Auflösung mit Qualcomm-Chip QCM8538, 5G, Bluetooth 6.0 sowie CarPlay, HiCar und Carlink. Unter dem Bildschirm bleiben physische Tasten, auf der Mittelkonsole liegen eine Induktionsladeschale und Staufächer. Die Lehnen der Vordersitze lassen sich flachlegen und bilden mit der Rückbank eine Liegefläche; der Beifahrersitz hat eine Beinauflage, alle vorderen Plätze bieten Heizung, Lüftung und Massage. Insgesamt 41 Ablagen, Kofferraum 998 bis 1.549 Liter.
Für das assistierte Fahren ist ein Horizon-Robotics-Chip „Journey 6P" mit 560 TOPS zuständig, dazu das Falcon-700+-System. Es ermöglicht Stadtpilot und Autobahn-Pilot sowie Rangier-Assistenz in Parkhäusern. Ein Ausweichassistent (AES) greift bis 135 km/h ein.
Antrieb und Reichweite
CLTC (chinesischer Verbrauchszyklus, typischerweise 10–15 % höher als WLTP) ist der in China übliche Messstandard — die WLTP-Werte sind daher Schätzwerte. Mit 185 kW liegt der heckgetriebene V25 in etwa auf dem Niveau eines VW Tiguan eHybrid, der Allrad mit 335 kW deutlich darüber. Konkurrenz im eigenen Haus: Der größere Chery Tiggo 9 und der iCAR V23, der als kompakteres Freizeitfahrzeug positioniert ist.
In Deutschland
iCAR ist bisher nicht in Europa vertreten; die Marke wird ausschließlich in China verkauft. Der Chery-Konzern startet in Deutschland bislang mit den Marken Omoda und Jaecoo, ein Europa-Start von iCAR ist nicht angekündigt. Ein Marktstart des V25 in Deutschland ist damit kurz- bis mittelfristig ausgeschlossen.