Zeekr 7X: Facelift startet ab 52.990 € in Europa
Europa-Version mit eigener Abstimmung
Der überarbeitete Zeekr 7X ist in Europa auf den Markt gekommen. Der elektrische SUV wird zunächst in Frankreich bestellbar; der Einstiegspreis liegt bei 52.990 €. Die ersten Auslieferungen sind für das erste Quartal 2027 geplant. Die 7X ist das Mittelklasse-SUV von Zeekr, einer Marke des Geely-Konzerns, und tritt gegen Modelle wie den Tesla Model Y oder den VW ID.4 an.
Wichtig für europäische Käufer: Die Europa-Version unterscheidet sich technisch vom chinesischen Facelift. Während der China-7X als Dual-Motor-AWD mit 585 kW (784 PS) und 103-kWh-NMC-Akku antritt, hat Zeekr für Europa eine eigene Antriebsabstimmung gewählt. Alle Versionen nutzen die 800-Volt-Architektur für schnelles Laden.
Drei Varianten, mehr Leistung überall
Die Einstiegsversion Core RWD erhielt einen Leistungsschub: Der Heckmotor leistet nun 335 kW (449 PS) statt zuvor 310 kW (416 PS). Damit beschleunigt der 7X in 5,6 Sekunden auf 100 km/h. Der 75-kWh-LFP-Akku ermöglicht 482 km Reichweite nach WLTP.
- Zeekr 7X Core RWD — 335 kW (449 PS), 75 kWh LFP, 482 km WLTP, 5,6 s auf 100 km/h — 52.990 €
- Zeekr 7X Long Range RWD — 100 kWh NMC, 627 km WLTP — 57.990 €
- Zeekr 7X Privilege AWD — 500 kW (670 PS), 545 km WLTP, 3,7 s auf 100 km/h, 10–80 % in 15 Minuten — 64.990 €
Die Long-Range-Variante legt mit 100 kWh auf 627 km zu. Das Allrad-Topmodell Privilege erhält ebenfalls 40 PS mehr und sprintet in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 — 0,1 Sekunden schneller als der bisherige 7X mit 470 kW (630 PS). Gegenüber dem Modelljahr 2025 (480 bzw. 618 km) ist der überarbeitete 7X zudem etwas effizienter geworden.
Neues Design, Bosch-ADAS statt G-Pilot
Äußerlich erkennt man das Facelift an neu gestalteten Stoßfängern. Im Innenraum wurde die Mittelkonsole überarbeitet — der störende Vorsprung hinter dem Induktionslade-Pad für das Smartphone entfällt. Zudem kooperiert Zeekr mit AirConsole, einer cloudbasierten Plattform für lokales Multiplayer-Gaming, die In-Car-Gaming in die Fahrzeuge bringt.
Beim Fahrassistenzsystem setzt Zeekr in Europa auf eine Bosch-Lösung mit sieben Kameras und drei Millimeterwellen-Radaren. Überraschend: Der konzerneigene G-ASD-G-Pilot, der auf der CES 2026 Weltpremiere feierte, kommt hier nicht zum Einsatz. Auch die Navigate-On-Autopilot-Funktion (NOA, vergleichbar mit Tesla FSD) fehlt dem Europa-7X — anders als bei BYD und XPeng, die NOA bald auch in Europa anbieten wollen. Immerhin an Bord ist ein Remote-Park-Assistent.
In Deutschland
Zeekr ist in den Niederlanden und Schweden erhältlich, jedoch noch nicht offiziell in Deutschland. Ein Markteintritt in Deutschland wurde angekündigt, konkrete Termine stehen noch aus. Der neue 7X ist bislang nur in Frankreich bestellbar. Deutsche Interessenten müssen sich also weiter gedulden — und können das Modell derzeit nur im europäischen Ausland ordern.




