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ADACVon 3 Min. Lesezeit

EU-Strafzölle im Detail: BYD 17 %, Geely 18,8 %, SAIC 35,3 %

Zusätzlich zum regulären Importzoll von 10 Prozent gelten gestaffelte Ausgleichszölle: BYD 17 Prozent, Geely 18,8 Prozent, SAIC/MG 35,3 Prozent, Tesla aus Shanghai 7,8 Prozent. Was die Maßnahme für deutsche Käufer bedeutet.

EU-Strafzölle im Detail: BYD 17 %, Geely 18,8 %, SAIC 35,3 %

Die EU erhebt auf batterieelektrische Fahrzeuge aus China gestaffelte Ausgleichszölle – zusätzlich zum regulären Einfuhrzoll von 10 Prozent. Die Aufschläge fallen je nach Hersteller unterschiedlich aus.

Die Sätze im Überblick

  • BYD: 17 Prozent
  • Geely: 18,8 Prozent
  • SAIC (u. a. MG): 35,3 Prozent
  • Tesla (Produktion Shanghai): 7,8 Prozent
  • Kooperierende Hersteller (darunter VW, Mercedes, BMW mit China-Fertigung): 20,7 Prozent
  • Nicht kooperierende Hersteller: 35,3 Prozent

Die Maßnahme wurde Ende Oktober 2024 in Kraft gesetzt und gilt zunächst für fünf Jahre. Hintergrund ist die Einschätzung der EU, dass chinesische E-Autos dank staatlicher Subventionen rund 20 Prozent günstiger angeboten werden konnten als vergleichbare EU-Fahrzeuge.

Was das für deutsche Käufer heißt

Wie stark die Endpreise steigen, ist laut ADAC nicht pauschal absehbar – das hängt davon ab, ob ein Hersteller den Zoll an die Kunden weitergibt, selbst trägt oder auf das alternative Mindestpreis-Modell ausweicht. Besonders betroffen sind Direktimporte aus China; Modelle aus europäischer Fertigung bleiben außen vor.


Zusammenfassung auf Basis der Verbraucherinformation des ADAC. Vollständige Übersicht über den Quell-Link.

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