So funktioniert das EU-Mindestpreis-System für China-E-Autos
Die Generaldirektion Handel der EU-Kommission hat ein Leitliniendokument zur Abgabe von „Preisverpflichtungsangeboten“ (price undertakings) im Rahmen der Anti-Subventions-Maßnahmen gegen batterieelektrische Fahrzeuge aus China herausgegeben. Es richtet sich an chinesische Exporteure, die statt der Zölle eine verbindliche Mindestpreis-Zusage anbieten wollen.
Diese Punkte muss ein Angebot abdecken
Laut Kommission muss ein mögliches Angebot mehrere Aspekte regeln: den Mindestimportpreis je Modell und Konfiguration, die zulässigen Vertriebskanäle, ein Verbot der Quersubventionierung zwischen Modellen oder Märkten sowie Zusagen zu künftigen Investitionen in der EU. Ziel ist, dass die Preisuntergrenze den durch Subventionen verursachten Wettbewerbsnachteil für europäische Hersteller ausgleicht und in der Wirkung den Ausgleichszöllen gleichkommt.

