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AudiAutohome NewEnergyVon 3 Min. Lesezeit

Neuer Audi Q7: Ab 87.900 € gegen Li L9 und NIO ES8

Der neue Audi Q7 startet in Deutschland ab 87.900 €. In China tritt der Ingolstädter Import-SUV gegen Li L9, NIO ES8 und AITO M9 an.

Neuer Audi Q7: Ab 87.900 € gegen Li L9 und NIO ES8

Neuer Audi Q7: Ab 87.900 € gegen Li L9 und NIO ES8

Audi (奥迪) hat den neuen Q7 vorgestellt. Der große Premium-SUV wird weiterhin im slowakischen Bratislava gebaut. Der Vorverkauf in Deutschland startet im Juni, die ersten Auslieferungen folgen im September. Der Einstiegspreis liegt bei 87.900 € (ca. 686.700 Yuan). Hinweis: Preise für den chinesischen Markt können von den hier genannten Euro-Beträgen abweichen.

Anders als in Europa ist der Q7 in China kein Volumenmodell, sondern ein Importfahrzeug — und trifft dort auf eine immer stärkere heimische Konkurrenz. Gegen Modelle wie Li Auto (理想) L9, NIO (蔚来) ES8 und AITO (问界) M9, die als Range-Extender- oder reine Elektro-SUVs in ähnlichen Größenklassen antreten, gerät der klassische Verbrenner-Audi zunehmend unter Druck. Erstmals bietet Audi den Q7 auch als Sechssitzer an; die bekannten Fünf- und Siebensitzer bleiben im Programm.

Markanter Auftritt mit Licht-Akzenten

Die Front erhält ein neu gestaltetes Gesicht: Ein großer Kühlergrill mit polygonaler Struktur und integrierten Lichtakzenten soll die Wiedererkennbarkeit erhöhen. Die untere Schürze inszeniert über Zierteile drei Lufteinlässe und betont damit Sportlichkeit und Standfestigkeit. An der Flanke sorgen eine hohe Gürtellinie und ausgeprägte Radhauskanten für eine selbstbewusste Haltung; erstmals sind elektrische Türen erhältlich. Serienmäßig rollt der Q7 auf 20-Zoll-Rädern, optional gibt es drei 21-Zoll-, vier 22-Zoll- sowie 23-Zoll-Felgen. Sechskolben-Bremssättel sind in Grau Serie, Rot ist optional.

Abmessungen und Kofferraum

  • Länge × Breite × Höhe: 5.056 × 2.010 × 1.800 mm
  • Radstand: 3.000 mm
  • Kofferraum als Fünfsitzer: 670 Liter, maximal 2.075 Liter
  • Kofferraum als Siebensitzer: 581 Liter, maximal 1.980 Liter

Am Heck leuchtet das Markenlogo, darüber sitzt ein geteilter Dachspoiler; unten zeigt sich eine Doppelendrohranlage. Die Heckklappe öffnet elektrisch und per Sensor.

Interieur und Technik

Der Innenraum rückt mit dem neuesten Virtual Cockpit und zwei gebogenen OLED-Displays samt aktuellem MMI-System in den Vordergrund. Das Infotainment unterstützt einen App-Store sowie einen intelligenten Sprachassistenten. Der Beifahrerbildschirm ist serienmäßig an Bord und verfügt über einen dynamischen Sichtschutz, damit der Fahrer während der Fahrt nicht abgelenkt wird. Hinzu kommen zwei induktive Ladeflächen für Smartphones vorn, elektrisch verstellbare Luftausströmer und optional ein Head-up-Display.

Antrieb: Diesel im Fokus, Benziner als Alternative

Auf dem europäischen Markt liegt der Schwerpunkt auf Dieselantrieben. Zum Einsatz kommt ein Mildhybrid aus V6-Motor und Elektroeinheit mit zwei Leistungsstufen:

  • 180 kW (ca. 245 PS), 500 Nm Drehmoment
  • 220 kW (ca. 300 PS), 630 Nm Drehmoment
  • MHEV-plus-Technik: Der Elektromotor liefert kurzzeitig zusätzliche 18 kW

Ergänzend steht ein 2,9-Liter-Biturbo-V6-Benziner mit 429 PS und 600 Nm bereit. Die Kraftübertragung übernimmt eine 8-Gang-Automatik in Verbindung mit dem Allradantrieb quattro. Beim Fahrwerk kommen eine adaptive Luftfederung (Absenkung um 30 mm), elektronisch geregelte Dämpfer sowie eine Hinterachslenkung zum Einsatz.

China-Markt: Import gegen heimische Premium-Konkurrenz

Während chinesische Premium-SUVs wie Li Auto L9, NIO ES8 oder AITO M9 über eigene E- und Range-Extender-Plattformen, umfangreiche Komfortausstattung (Kühlbox, Displays, Liegefunktion) und aggressive Preispositionierung punkten, bleibt der Q7 in China ein klassischer Import mit Verbrennungsmotor. Der Sechssitzer zielt dabei genau auf jene Kunden, die bislang zu chinesischen Sechssitzer-SUVs gegriffen haben — ein Segment, in dem die heimischen Anbieter zuletzt deutlich Marktanteile gewonnen haben.


In Deutschland

In Deutschland ist der Q7 seit Jahren etabliert und tritt gegen BMW X5, Mercedes GLE und Volvo XC90 an. Mit Porsche Cayenne und VW Touareg teilt er sich die technische Basis innerhalb des Volkswagen-Konzerns. Die genannten chinesischen Wettbewerber — Li Auto L9, NIO ES8 und AITO M9 — sind in Deutschland bislang nicht oder nur eingeschränkt erhältlich und spielen hierzulande daher noch keine Rolle im Premium-SUV-Segment.

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