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AudiOFweek NEVVon 2 Min. Lesezeit

Audi RS 5 Hybrid: V6-Biturbo und E-Motor mit über 500 PS

Der neue Audi RS 5 setzt auf einen Hybridantrieb: 2,9-Liter-V6-Biturbo plus P2-E-Motor. Das System kombiniert klassische Quattro-Mechanik mit elektrischer Unterstützung und bietet eine beeindruckende Leistungsentfaltung.

Audi RS 5 Hybrid: V6-Biturbo und E-Motor mit über 500 PS

Audi RS 5 Hybrid: V6-Biturbo und E-Motor mit über 500 PS

Audi (奥迪) zeigt eine neue Version des RS 5 Sportback, die den Spagat zwischen Verbrenner-Tradition und Elektrifizierung wagt. Statt auf einen reinen Elektroantrieb setzen die Ingolstädter auf einen Plug-in-Hybrid mit einem 2,9-Liter-V6-Biturbo und einem P2-E-Motor. In China wurde das Modell nun erstmals gesichtet.

Antrieb: V6 plus E-Motor

Das Herzstück bleibt der bekannte EA839-Motor: ein 2,9-Liter-V6-Biturbo (Motorkennbuchstabe: EA839) mit 375 kW (510 PS) und 600 Nm Drehmoment. Die Biturbo-Anordnung mit zwei in das V-Ladegehäuse integrierten, wassergekühlten Ladeluftkühlern und variablem Turbinengeometrie-System (VGT) sorgt für spontanes Ansprechen. Der Motor ist der letzte verbliebene V6-Biturbo unter den deutschen Premiumherstellern (BBA) – ein echtes Ausrufezeichen.

Dazu gesellt sich ein P2-Elektromotor mit 130 kW (177 PS) und 460 Nm Drehmoment, der zwischen Verbrenner und Achtgang-Tiptronic platziert ist. Er wird über eine 22 kWh große Lithium-Ionen-Batterie (unter dem Kofferraumboden) gespeist. Das 400-Volt-Bordnetz ermöglicht rein elektrisches Fahren, rekuperatives Bremsen und einen generatorischen Stopp-Start. Die Systemleistung liegt damit deutlich über 500 PS – genug für Sprintzeiten von 3–4 Sekunden auf 100 km/h, auch wenn reine Elektroautos in China längst ähnliche Werte bieten.

Allradantrieb: Quattro mit elektrischer Unterstützung

Der neue RS 5 behält das mechanische Quattro-System (Torsen-Mittendifferenzial) bei, ergänzt es aber um eine elektrische Quersperre an der Hinterachse. Die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse variiert von 70/30 bis 15/85. Zusätzlich übernimmt ein kleiner permanenterregter Synchronmotor (8 kW/40 Nm) an der Hinterachse die Aufgabe eines Torque-Vectoring-Systems: Bei Kurvenfahrt kann er das kurvenäußere Hinterrad mit Drehmoment beaufschlagen, um Untersteuern zu reduzieren und die Agilität zu steigern – eine feine, aber spürbare Verbesserung gegenüber dem rein mechanischen Quattro.

Fazit: Konventionell, aber durchdacht

Der neue Audi RS 5 Hybrid zeigt, dass die Ingolstädter den Spagat zwischen Verbrenner-Kult und E-Mobilität meistern. Die Mischung aus leistungsstarkem V6, E-Boost und dem bewährten Quattro-Allrad bietet eine beeindruckende Performance. Dennoch: Gegenüber vollelektrischen Konkurrenten mit dezentralen Einzelradantrieben (wie die chinesischen Newcomer) bleibt er konzeptionell konservativ.


In Europa

Dieses Fahrzeug bzw. Modell ist in Europa aktuell nicht offiziell erhältlich. Eine Markteinführung wurde bislang nicht angekündigt.

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