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OFweek NEVVon 3 Min. Lesezeit

XPeng GX: 24.863 Bestellungen in 12 Stunden, ab ca. 34.500 €

Das vollelektrische Full-Size-SUV XPeng GX startet in China ab ca. 34.500 €. Mit bis zu 750 km Reichweite (CLTC) und ausgereifter Fahrassistenz fordert es Modelle wie Li Auto L9 heraus.

XPeng GX: 24.863 Bestellungen in 12 Stunden, ab ca. 34.500 €

Ein sattes Preissignal aus China: Der neue XPeng GX (小鹏) ist offiziell vorgestellt und sorgt für einen regelrechten Ansturm. Das vollelektrische Full-Size-SUV startet in vier Ausstattungsvarianten zu Preisen von umgerechnet ca. 34.500 € bis 44.800 € (269.800 bis 349.800 Yuan).* Allein in den ersten zwölf Stunden nach Marktstart gingen über 24.863 verbindliche Bestellungen ein, wie XPeng bekannt gab.

Der GX ist kein gewöhnliches E-SUV. Mit einer Länge von 5.265 mm, einer Breite von 1.999 mm und einem Radstand von 3.115 mm zählt es zur Oberklasse der Geländewagen. Das Design setzt auf eine coupéhafte Dachlinie mit durchgehender Lichtleiste – optisch wuchtig, aber modern. Im Innenraum erwartet die Passagiere eine üppige Komfortausstattung: 17,3-Zoll-Mitteldisplay, 88-Zoll-AR-Head-up-Display und serienmäßiger Kühlschrank. Die Ultra-Versionen bieten zusätzlich einen 21,4-Zoll-Bildschirm für die Rücksitzbank.

Technik: E-Antrieb und Assistenz auf Top-Niveau

XPeng setzt im GX auf zwei Antriebsstränge. Das rein elektrische Modell (BEV) leistet 430 kW (ca. 585 PS) und beschleunigt in 4,5 Sekunden auf 100 km/h. Der 110 kWh große Akku ermöglicht eine Reichweite von 750 Kilometern nach dem chinesischen CLTC-Zyklus – entspricht schätzungsweise rund 640 km nach dem europäischen WLTP-Standard. Daneben gibt es eine Range-Extender-Version (EREV): Ein 1,5-Liter-Turbobenziner dient als Generator, die 63,3-kWh-Batterie liefert 430 km rein elektrische Reichweite (CLTC), die kombinierte Reichweite beträgt 1.585 Kilometer.

Das Herzstück ist das Fahrassistenzsystem. Der GX ist serienmäßig mit XPengs eigenem KI-Chip ausgestattet. Je nach Variante kommen ein, zwei oder drei Chips zum Einsatz – die Rechenleistung beträgt bis zu 3.000 TOPS. Damit unterstützt das System die zweite Generation des VLA-Modells (Vision-Language-Action) sowie ein multimodales VLM. Ab Werk sind unter anderem ein Autobahnpilot und ein Stadtpilot an Bord.

Die Sicherheitsausstattung ist ebenfalls üppig: Der GX besitzt eine 16.000-Tonnen-Großpressteil-Karosserie („Megacasting“) mit einer Torsionssteifigkeit von 56.000 Nm/Grad und elf Airbags. Ein Notfallsystem überwacht den Fahrerzustand und kann im Fall einer plötzlichen Erkrankung automatisch warnen, anhalten und den Rettungsdienst alarmieren.

Konkurrenz: Kampfansage an die deutschen „9er“-Modelle

XPeng zielt mit dem GX direkt auf die chinesische Oberklasse-SUV-Riege, allen voran das Li Auto L9 (理想 L9) sowie das AITO M9 (问界 M9) und den NIO ES8. In der internen Preisklasse von 25.000 bis 35.000 € (umgerechnet) gibt es zudem den Wey V9X (魏牌 V9X). Mit seiner aggressiven Preisstrategie und der umfassenden Technikausstattung will XPeng vor allem die Lücke zwischen dem knapp 10.000 € günstigeren V9X und den teureren 40.000-Euro-Modellen besetzen.

Interessant: Der GX tritt teilweise in Konkurrenz zum eigenen Schwestermodell XPeng G9, dessen Verkaufszahlen zuletzt auf unter 1.000 Einheiten pro Monat gefallen sind. Branchenbeobachter sehen darin eine interne Kannibalisierung, die XPeng bewusst in Kauf nimmt, um das wichtige Marktsegment der großen SUVs zu dominieren.

*Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.


In Europa

Dieses Fahrzeug bzw. Modell ist in Europa aktuell nicht offiziell erhältlich. Eine Markteinführung wurde bislang nicht angekündigt. XPeng verkauft in Europa jedoch bereits Modelle wie den G9 und P7.

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