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OFweek NEVVon 3 Min. Lesezeit

XPeng GX: 24.863 Bestellungen am ersten Tag – Preise ab 34.500 €

XPeng startet den großen SUV GX in China zu Kampfpreisen ab ca. 34.500 €. In zwölf Stunden gingen fast 25.000 Bestellungen ein – vor allem für das Topmodell Ultra. Der GX tritt gegen Li Auto L9 und andere an.

XPeng GX: 24.863 Bestellungen am ersten Tag – Preise ab 34.500 €

„Eine absolute Bombe“ – mit diesen Worten präsentierte XPeng (小鹏)-Chef He Xiaopeng den neuen GX in Peking. Der große SUV startet mit einem Sonderpreis von ca. 34.500 € (269.800 Yuan*) – regulär ab ca. 35.800 € (279.800 Yuan). Wer bis 30. Juni bestellt, spart rund 1.300 € (10.000 Yuan). Das Topmodell Ultra kostet ca. 46.100 € (359.800 Yuan). Zuvor lag der Vorbestellpreis für die Ultra-Version bei ca. 51.200 € (399.800 Yuan) – nach internen Diskussionen senkte XPeng den Preis um umgerechnet rund 6.400 € (50.000 Yuan).

Ergebnis: 24.863 Bestellungen in nur zwölf Stunden, zwei Drittel entfallen auf das Ultra-Flaggschiff. Damit ist der GX der erfolgreichste große SUV-Start in China seit Monaten. Der Andrang auf die App war zeitweise so groß, dass das System überlastet war.

Riesiges Space-SUV mit High-Tech-Ausstattung

Der XPeng GX misst 5.265 mm in der Länge, 1.999 mm in der Breite und 1.800 mm in der Höhe – der Radstand beträgt 3.115 mm. Damit liegt er auf dem Niveau eines BMW X7 oder Mercedes GLS. Das Design folgt einer „Star-Ship“-Linie mit durchgehender Lichtleiste und wirkt bullig.

Im Innenraum gibt es serienmäßig ein 17,3-Zoll-Zentraldisplay, ein 88-Zoll-AR-HUD und eine Kühlbox. Die Ultra-Version bietet zusätzlich einen 21,4-Zoll-Bildschirm für die Fondpassagiere, AI-gestützte Privatsphärenabschirmung und zwei Executive-Sitze.

Autonomes Fahren mit Turing-Chip

XPeng setzt auf den hauseigenen Turing-Chip. Je nach Ausstattung sind ein bis drei Chips verbaut – die Ultra-Version errechnet bis zu 3.000 TOPS und unterstützt die zweite Generation der VLA- und VLM-Multimodelle. Zum Marktstart wird das System in der Version 6.2.0 ausgeliefert; Version 6.3.0 mit weiteren Verbesserungen ist für August angekündigt. Außerdem plant XPeng noch 2025 ein Robotaxi – die Technik fließt auch in den GX ein.

Sicherheit als Kernmerkmal: Der GX nutzt eine Großguss-Struktur (vordere und hintere Einzelteile mit 16.000 t Druckguss) und erreicht eine Torsionssteifigkeit von 56.000 Nm/Grad – Spitzenwert im Segment. Serienmäßig sind elf Airbags und ein Fahrer-Notfallassistent, der bei Bewusstlosigkeit automatisch bremst und den Notruf absetzt.

Antrieb: EREV und BEV

Der GX kommt als Range-Extender (EREV) und als reines Batterie-Elektroauto (BEV). Die EREV-Version kombiniert einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit zwei E-Motoren und einem 63,3-kWh-Akku. Die rein elektrische Reichweite beträgt 430 km (CLTC) – entspricht ca. 366 km (WLTP-Schätzwert). Die kombinierte Reichweite liegt bei 1.585 km.

Die BEV-Version leistet 430 kW (ca. 585 PS) und 750 Nm Drehmoment, beschleunigt in 4,5 Sekunden auf 100 km/h und hat einen 110-kWh-Akku. Die Reichweite: 750 km (CLTC) – entspricht ca. 638 km (WLTP-Schätzwert).

Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen. CLTC (chinesischer Verbrauchszyklus, typischerweise 10–15 % höher als WLTP).


Der XPeng GX ist derzeit nur für den chinesischen Markt bestätigt. Ein Europa-Start ist nicht angekündigt. XPeng verkauft in Deutschland bereits Modelle wie den G9 und P7, ein Marktstart des GX in Europa ist jedoch nicht absehbar.

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