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JAC T6: Drei Motoren, flache Ladefläche, 6,8 l/100 km

Der chinesische Nutz-Pickup JAC T6 überzeugt mit ebener Ladefläche ohne Radkästen, drei Motorvarianten und sparsamem Verbrauch. Ein Blick auf die Entwicklung chinesischer Nutzfahrzeuge – ein Europa-Start ist nicht geplant.

JAC T6: Drei Motoren, flache Ladefläche, 6,8 l/100 km

JAC T6: Drei Motoren, flache Ladefläche, 6,8 l/100 km

Auch wenn der JAC T6 offiziell nicht nach Europa kommt – er zeigt, wohin sich chinesische Nutzfahrzeuge entwickeln: mehr Praktikabilität, sparsamere Motoren und niedrigere Betriebskosten. Der Pickup des Herstellers JAC (江淮) zielt auf Gewerbetreibende, die ein zuverlässiges Arbeitstier suchen. Drei Schlüsseleigenschaften stehen im Fokus: Zuladung, Antrieb und Kosten.

Zuladung: Ebenerdige Ladefläche ohne Radkästen

Viele Pickups haben ausgeprägte Radkästen im Laderaum, die sperrige Güter behindern. Der JAC T6 besitzt einen flachen Laderaumboden – die Radkästen wurden eliminiert. Dadurch lassen sich Paletten, Platten oder Geräte sauber und platzsparend verstauen. Serienmäßig sind Verzurrpunkte und ein Überrollbügel an Bord, um die Ladung sicher zu fixieren – ein klarer Vorteil für den gewerblichen Einsatz.

Antrieb: Drei Motoren für jeden Einsatz

Der T6 bietet drei Antriebsstränge:

  • 2,4‑Liter‑Benziner – leise und drehfreudig, ideal für Stadtverkehr und leichte Lasten
  • 2,0‑CTI‑Diesel – ausgewogen zwischen Verbrauch und Durchzug, die Allround-Option
  • 2,8‑Liter‑Diesel – für schwere Lasten und Steigungen, mit kraftvollem Drehmoment

Für Baustellen und Gelände ist eine Allradversion erhältlich. Die Radaufhängung – vorn Doppelquerlenker mit Schraubenfedern, hinten Blattfedern – ist bei Nutzfahrzeugen üblich und kombiniert Komfort mit hoher Nutzlast.

Kosten: Verbrauch und Ausstattung

Der Hersteller gibt den Verbrauch für den 2.0‑CTI‑Diesel mit rund 6,8 Litern pro 100 Kilometer im chinesischen Testzyklus an – ein guter Wert für einen Pickup dieser Größe. Die Benzinerversionen liegen tendenziell höher. Die Haltbarkeit gilt als solide; außer den üblichen Wartungsarbeiten treten kaum Defekte auf.

Die Serienausstattung umfasst unter anderem eine manuelle Klimaanlage, elektrische Fensterheber und Tempomat. Höherwertige Versionen bieten zusätzliche Komfortfeatures. Der Fokus liegt auf Wirtschaftlichkeit: Der JAC T6 soll seine Anschaffungskosten schnell wieder einspielen.

Fazit: Wer einen pragmatischen, zuverlässigen Nutz-Pickup sucht, findet im JAC T6 einen kosteneffizienten Partner – solange der chinesische Markt im Fokus steht. Das Modell zeigt, wie chinesische Hersteller Nutzfahrzeuge optimieren, auch wenn es für europäische Kunden nicht relevant ist.


In Europa ist der JAC T6 nicht offiziell erhältlich. JAC plant derzeit keine Markteinführung für dieses Modell. Die Marke ist in Europa vor allem mit Elektro-Kleinwagen wie dem JAC E10X präsent.