Zhou Xiaoying am 7. Juli: „EU-China-Kooperation wird systemisch"
Am 7. Juli 2026 fand in Stuttgart der „EU-China Automobilindustrie-Kooperationssalon" statt. Organisiert von Verbänden aus Europa und China, trafen sich rund 100 Entscheider aus Industrie, Politik und Forschung. Eingeladen war auch Zhou Xiaoying, CEO von Gasgoo (盖世汽车), einer chinesischen Serviceplattform für die globale Automobilindustrie.
Salon in Stuttgart: Kooperation statt Konfrontation
Zhou Xiaoying hielt eine Keynote zum Thema „Der nächste Schritt der chinesischen Autoindustrie – Von Marktgröße zu systemischer Innovation". Darin analysierte sie den Wandel Chinas von reinen Produktionskapazitäten hin zu einer innovationsgetriebenen Branche, die auf Elektrifizierung, intelligente Mobilität und Lieferketten-Kooperation setzt.
„Wir erleben einen fundamentalen Wandel: Chinas Automobilindustrie verlässt die reine Skalierung und setzt auf systemische Innovation – genau hier liegt das größte Potenzial für eine vertiefte EU-China-Kooperation", sagte Zhou Xiaoying während ihres Vortrags.
Der Salon bot chinesischen und europäischen Unternehmen die Möglichkeit, sich auszutauschen und konkrete Partnerschaften anzubahnen. Beide Seiten sehen in der Elektromobilität und der Digitalisierung großes Potenzial für gemeinsame Projekte.
Gasgoo als Brückenbauer
Gasgoo ist eine umfassende Serviceplattform für die globale Autoindustrie, die Marktinformationen, Forschungsdaten und internationale Vernetzung bietet. Das Unternehmen begleitet chinesische Marken und Zulieferer bei ihrem Expansionsprozess nach Europa und hilft europäischen Firmen, den chinesischen Markt zu verstehen.
Mit Veranstaltungen wie diesem Salon will Gasgoo die grenzüberschreitende Zusammenarbeit langfristig stärken. Die Teilnahme am Stuttgarter Salon ist Teil einer Strategie, die bereits internationale Foren, Ausstellungen und Studien umfasst.
Für deutsche Autofahrer und die hiesige Industrie zeigt der Salon: Chinesische Hersteller und Zulieferer drängen verstärkt nach Europa – der Austausch auf dem Salon unterstreicht, dass beide Seiten von enger Kooperation profitieren können.
Der Beitrag betrifft keine spezifischen Fahrzeugmodelle, sondern die branchenübergreifende Kooperation zwischen Europa und China. Für deutsche Autofahrer zeigt er die zunehmende Vernetzung: Chinesische Hersteller und Zulieferer drängen verstärkt nach Europa, während europäische Firmen in China neue Partner suchen.


