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CheryD1EVVon 2 Min. Lesezeit

Chery-Partner WeRide: KI-Modell WITT senkt Trainingskosten um 98%

WeRide, Technologiepartner von Chery, präsentiert auf der WAIC 2026 das physikalische KI-Modell WITT. Es senkt Token-Kosten um 98 % und kommt in Chery Exeed sowie GAC Aion zum Einsatz. Die Technologie wird nach Deutschland exportiert.

Chery-Partner WeRide: KI-Modell WITT senkt Trainingskosten um 98%

Chery-Partner WeRide: KI-Modell WITT senkt Trainingskosten um 98%

WeRide (文远知行), der weltweit führende Anbieter von autonomer Fahrtechnologie, hat am 17. Juli auf der WAIC 2026 (World Artificial Intelligence Conference) sein physikalisches KI-Kognitionsmodell WeRide WITT vorgestellt. Das Modell basiert auf einem visuell-sprachlichen Large Language Model (VLM) und führt erstmals das Konzept der „minimalen physikalischen Fakt-Einheiten“ ein. Es zerlegt kontinuierliche reale Szenen in überprüfbare Fakten und schafft so eine neue KI-Verstehensarchitektur, die die physische Realität in den Mittelpunkt stellt.

Die vier Kernfähigkeiten von WITT

WITT (World Intelligence Toward Truth) verfügt über vier fundamentale Fähigkeiten:

  1. Fakt-Extraktion – Aus Videodaten werden minimale physikalische Fakt-Einheiten isoliert, etwa „Eigenfahrzeug biegt rechts ab“ oder „Fußgänger quert bei Regen die Straße“. Jede Einheit ist nachvollziehbar und rückverfolgbar.
  2. Fakt-Schlussfolgerung – Die integrierte Video-Engine erlaubt es, per Stichwort oder natürlicher Sprache schnell spezifische Szenen (z. B. „Baustelle mit plötzlichem Spurwechsel“) in riesigen Datenmengen zu finden.
  3. Fakt-Verifikation – Um Halluzinationen zu vermeiden, prüft WIFT die Ergebnisse anhand von sechs Dimensionen (schwache Verkehrsteilnehmer, Eigenverhalten, Fremdverhalten, Szenenverständnis, Vollständigkeit, Infrastruktur) und einer externen Evidenz. Die Fehlerrate pro Segment liegt bei nur einem Drittel gängiger Universal-LLMs.
  4. Fakt-Orchestrierung – Je nach Lernwert werden Daten intelligent gestreamt: Seltene Langschwanzszenen fließen in das hauseigene Weltmodell WeRide GENESIS zur Simulation, alltägliche Szenen in bestärkendes Lernen, Ausreißer in eine Prüfschleife.

Physical AI-Flywheel: WITT und GENESIS

Gemeinsam mit dem Weltmodell GENESIS treiben WITT und GENESIS das „Physical AI-Flywheel“ von WeRide an: WITT extrahiert und validiert reale Fahrdaten, GENESIS generiert hochrealistische Simulationsszenen. Die Effizienz ist beeindruckend: Mit nur einer GPU können 10.000 Minuten Videomaterial pro Tag verarbeitet werden – das entspricht einer 200-fachen Steigerung gegenüber herkömmlichen Verfahren und einer Einsparung von 98 % der Token-Kosten pro Aufgabe.

Praxis: Serieneinsatz und Export

WeRide ist das einzige Unternehmen weltweit, das sowohl autonomes Fahren der Stufe 4 (L4) als auch Fahrassistenz der Stufe 2++ (L2++) in Serie bringt. Sein L2++ End-to-End-ADAS-System WRD 3.0 hat bei chinesischen Fahrassistenzwettbewerben sechs Siege in Folge errungen und wird in knapp 30 Fahrzeugprojekten eingesetzt – darunter der Chery Exeed (星途) und GAC Aion (埃安) N60. Zudem ist die Technologie bereits nach Deutschland, Frankreich und Japan exportiert worden.


In Deutschland

Chery plant mit der Marke Omoda eine Expansion nach Europa.

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