BMW Neue Klasse: iX3 mit 680 km WLTP startet in China
BMW (宝马) treibt seine Elektro-Offensive mit der sogenannten „Neuen Klasse" voran – einer systemischen Plattform, die Elektroantrieb, Digitalisierung und Fahrdynamik auf ein neues Niveau hebt. Die Strategie zielt auf den chinesischen Markt, der für den Münchner Konzern der wichtigste Einzelmarkt bleibt.
3er und M-Modelle als Rückgrat
Neben der Zukunftssicherung zeigt BMW aktuell starke Verkaufszahlen: Der BMW 3er ist seit 20 Monaten der meistverkaufte mittelgroße Luxus-Limousine in China. Die im Mai 2025 eingeführte 2026er-Version wurde mit chinesischen Sonderausstattungen wie einer exklusiven „Jahr des Pferdes"-Edition aufgewertet. Auch die M-Sparte wächst: Im ersten Halbjahr 2025 legte der Absatz der M-Modelle in China um 8,9 % zu. Erfolge auf der Rennstrecke – Platz 2 in Le Mans sowie Doppelsieg in Spa – unterstreichen die technische Kompetenz.
iX3: Reichweite und Marktstart
Das erste Modell der „Neuen Klasse" ist der iX3. In Europa läuft der Verkauf seit September 2025, die Bestellungen nähern sich der 100.000er-Marke. Für China kommt die Langversion (长轴距版) – sie hat im Mai 2025 einen Reichweitentest mit über 800 km (CLTC, chinesischer Verbrauchszyklus, typischerweise 10–15 % höher als WLTP) absolviert, was etwa 680 km nach WLTP-Schätzung entspricht. Der Vorverkauf startet auf der Chengdu Auto Show im August 2025.
Produktion in China
BMW fertigt die „Neue Klasse" auch in Shenyang. Das Werk feierte kürzlich den 700.000sten Fahrzeug-Jubiläumsmeilenstein. Die lokale Forschungs- und Entwicklungsabteilung wird weiter ausgebaut, um schnell auf chinesische Kundenwünsche reagieren zu können.
In Deutschland
BMW ist als deutsche Marke in Deutschland und Europa fest etabliert. Die „Neue Klasse"-Modelle werden auch auf dem europäischen Markt angeboten – der iX3 ist hier bereits seit September 2025 erhältlich.

