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AudiOFweek NEVVon 2 Min. Lesezeit

Audi RS 5 Hybrid-Studie: 375 kW V6 plus 130 kW E-Motor

Eine chinesische Automobilanalyse diskutiert eine experimentelle Hybridversion des Audi RS 5. Der 2,9-Liter-Biturbo-V6 wird mit einem P2-Elektromotor (130 kW) kombiniert, um gegen die Übermacht reiner E-Performance-Fahrzeuge zu bestehen. Die Studie zeigt, wie Audi traditionelle Sportlichkeit mit Ele

Audi RS 5 Hybrid-Studie: 375 kW V6 plus 130 kW E-Motor

In einer ausführlichen Analyse chinesischer Automobilmedien wird ein Gedankenspiel durchgespielt: Wie würde ein elektrifizierter Audi RS 5 aussehen, der sich gegen die immer stärkeren Elektro-Sportwagen aus China behaupten kann? Die Antwort: ein Plug-in-Hybrid mit bewährtem Verbrenner und moderner E-Unterstützung.

Der konventionelle Teil bleibt vertraut: Der EA839 2.9 T V6-Biturbo leistet 375 kW (510 PS) und 600 Nm Drehmoment. Der Motor mit 90-Grad-Zylinderwinkel und VGT-Twin-Scroll-Ladern (variabler A/R-Wert) sitzt kompakt im V-Raum – ein Meisterstück thermodynamischer Effizienz. Dazu kommt die 8-stufige Tiptronic mit nasser Anfahrkupplung, die auch bei hoher Last stabil schaltet.

Hybridmodul zwischen Motor und Getriebe

Das Herz der Elektrifizierung ist ein P2-Elektromotor mit 130 kW (177 PS) und 460 Nm, der zwischen Verbrenner und Getriebe platziert ist. Die Trennkupplung ermöglicht rein elektrisches Fahren, lastpunktverschobenen Verbrennerbetrieb und Rekuperation. Eine 22 kWh große Lithium-Ionen-Batterie unter der Heckklappe speichert die Energie – nach CLTC (chinesischem Verbrauchszyklus, typischerweise 10–15 % höher als WLTP) wäre eine elektrische Reichweite von etwa 60–80 km denkbar, umgerechnet ca. 50–70 km nach WLTP.

Der quattro-Antrieb bleibt mechanisch: Ein Torsen-Mittendifferenzial verteilt das Drehmoment variabel zwischen 70:30 und 15:85 vorn/hinten. Zusätzlich wird die Hinterachse durch einen zweiten Elektromotor (8 kW/40 Nm) an jedem Rad unterstützt – eine Art elektrischer Torque-Vectoring-Assistent, der die Gierdynamik verbessert, ohne auf reine Bremseingriffe angewiesen zu sein.

Positionierung gegen die E-Auto-Konkurrenz

Obwohl rein elektrische Sportwagen aus China (z. B. von BYD Yangwang oder NIO EP9) mit 3-Sekunden-Sprints und Allradantrieb aufwarten, setzt diese RS-5-Studie auf die Verbindung von mechanischer Finesse und gezielter Elektrifizierung. Der P2-Hybrid erlaubt kurze Elektrifizierungs-Vorteile (Boost, Anfahren) und hält gleichzeitig das emotionale V8-artige Motorengeräusch. Für Puristen ein Gewinn, für E-Fans vielleicht ein Kompromiss – aber eine interessante Antwort auf die Frage, wie Audi die Sport-Submarke RS in der Elektro-Ära positionieren könnte.


Technische Eckdaten (Studie)

  • Verbrenner: 2.9 T V6 Biturbo, 375 kW / 600 Nm
  • E-Motor (P2): 130 kW / 460 Nm
  • Systemleistung: ca. 505 kW (686 PS, Kombination geschätzt)
  • Getriebe: 8-Gang Tiptronic mit Nasskupplung
  • Antrieb: Quattro mit Torsen-Mittendifferenzial + e-Torque-Vectoring Hinten
  • Batterie: 22 kWh Lithium-Ionen (Heck)
  • Elektrische Reichweite: ca. 60–80 km CLTC (ca. 50–70 km WLTP-Schätzwert)
  • 0–100 km/h: unter 3,5 s (geschätzt)

In Europa

Der aktuelle Audi RS 5 (B9) ist in Deutschland regulär erhältlich – jedoch nicht als Plug-in-Hybrid. Die hier beschriebene Hybrid-Studie ist ein Gedankenspiel chinesischer Medien. Eine offizielle Bestätigung oder Ankündigung eines RS-5-PHEV liegt derzeit nicht vor.

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