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XiaomiCarNewsChinaVon 2 Min. Lesezeit

Xiaomi: 4.900 € Verlust pro E-Auto – YU7 treibt Wachstum

Xiaomi verliert pro E-Auto 4.900 €. Trotz 80.856 verkaufter YU7 steigt der operative Verlust. Der neue SU7 verbucht 80.000 Bestellungen – Markteintritt in Europa noch offen.

Xiaomi: 4.900 € Verlust pro E-Auto – YU7 treibt Wachstum

Xiaomi (Xiaomi) hat die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2025 vorgelegt. Die Sparte „Smart EV & AI Innovation“ erzielte einen Umsatz von 19,9 Milliarden Yuan (ca. 2,55 Milliarden €)*, musste aber einen operativen Verlust von 3,1 Milliarden Yuan (ca. 397 Millionen €) ausweisen. Bei insgesamt 80.856 ausgelieferten Fahrzeugen entspricht das einem Verlust von rund 4.900 € pro verkauftem Auto – eine deutliche Steigerung zum Vorjahresquartal, in dem der Verlust noch deutlich niedriger lag.

Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.

YU7 hebt die Stückzahlen

Während die erste Generation des SU7 eingestellt wurde und deren Auslieferungen zurückgingen, sorgt die neue YU7-Baureihe für ordentlich Schwung. Im ersten Quartal 2025 lieferte Xiaomi insgesamt 80.856 Neufahrzeuge aus – ein Plus von 6,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP) lag bei rund 235.000 Yuan (ca. 30.100 €).

Die YU7-Serie erreichte in nur zehn Monaten nach Marktstart die Marke von 232.000 ausgelieferten Fahrzeugen. Der im März 2025 gestartete neue SU7 verbuchte bereits über 80.000 Festbestellungen. Die Preise der YU7-Modelle:

  • YU7 Standard: ab 233.500 Yuan (ca. 29.900 €)
  • YU7 GT (Start 21. Mai 2025): ab 389.900 Yuan (ca. 49.900 €)

Zum Stichtag 31. März 2025 betrieb Xiaomi 490 Sales Stores in 143 Städten des chinesischen Festlands. Allein im April 2025 verkaufte der Hersteller 36.702 Fahrzeuge – ein Plus von 28,4 % zum Vorjahresmonat und 71,2 % mehr als im März.

Margendruck durch Steueränderungen

Die Bruttomarge des EV-Segments sank von 23,2 % im ersten Quartal 2024 auf 20,1 % im Berichtszeitraum. Xiaomi begründet dies mit veränderten Kaufsteuer-Subventionen, einer geringeren Auslieferungsquote des margenstärkeren SU7 Ultra sowie gestiegenen Kosten für Kernkomponenten. Trotz des operativen Verlusts von 3,1 Milliarden Yuan bleibt der Konzern zuversichtlich: Die hohe Nachfrage nach YU7 und dem neuen SU7 soll die Margen im Jahresverlauf verbessern.


Ein Verkauf in Deutschland ist bisher nicht bestätigt. Xiaomi bereitet den internationalen Markteintritt vor – ein genauer Termin für Europa steht noch nicht fest.

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