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ToyotaChooseAutoVon 3 Min. Lesezeit

Toyota Corolla 2027: 13. Generation mit BEV – 60. Jubiläum

Die 13. Generation des Toyota Corolla kommt 2027 nach China – erstmals mit rein elektrischer Variante. Das Design wird deutlich sportlicher, die Plattform bleibt flexibel. Konkrete Preise und Reichweiten sind noch nicht bekannt.

Toyota Corolla 2027: 13. Generation mit BEV – 60. Jubiläum

Toyota Corolla 2027: 13. Generation mit BEV – 60. Jubiläum

Toyota (丰田) bereitet einen grundlegenden Generationswechsel seines Weltbestsellers Corolla vor – und das mit klarem Fokus auf den chinesischen Markt. Die 13. Generation, die 2026 zum 60-jährigen Jubiläum der Baureihe offiziell vorgestellt werden soll, wird laut japanischen Medien erstmals neben Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Varianten auch eine rein elektrische BEV-Version erhalten. Die Auslieferungen in China sollen 2027 beginnen – für den deutschen Markt wäre dies das Modelljahr 2027.

Die Neuauflage orientiert sich stark an der auf der Japan Mobility Show gezeigten Konzeptstudie. Die Designsprache wird deutlich sportlicher und kantiger – weg vom konservativen Familienimage hin zu einer flacheren, breiteren Silhouette. Erste Erprobungsträger wurden bereits auf dem Fuji Speedway in Japan gesichtet, was den fortgeschrittenen Entwicklungsstand signalisiert.

Maße und Plattform

Die neue Corolla-Limousine soll rund 4.600 mm lang, 1.850 mm breit und nur 1.450 mm hoch sein – ein dynamisches, tief liegendes Format. Trotz der sportlichen Linienführung verspricht Toyota die gewohnte Raumausnutzung im Innenraum. Produziert wird der Corolla in China weiterhin in den Joint Ventures mit FAW (FAW Toyota) und GAC (GAC Toyota), die auch die Elektroversionen für den lokalen Markt fertigen werden.

Drei Antriebsarten und neuer Vierzylinder

Toyota setzt auf seine „Multi-Pathway"-Strategie (mehrere Antriebswege parallel) und bietet den Corolla künftig als:

  • Vollhybrid (HEV)
  • Plug-in-Hybrid (PHEV)
  • reinen Stromer (BEV)

Die Hybridvarianten erhalten einen komplett neuen 1,5-Liter-Vierzylinder-Saugmotor. Er ist rund zehn Prozent kompakter und niedriger als der bisherige 1,5-Liter-Dreizylinder – ein Vorteil für die flache Frontgestaltung. Die BEV-Version bekommt eine optimierte Batterieintegration in den Unterboden; eine nach oben ziehende Sickenlinie kaschiert die typische Höhenzunahme und bewahrt die sportliche Optik.

Konkrete Daten zur Batteriekapazität oder Reichweite der Elektroversion liegen noch nicht vor. Toyota hat bislang nur bestätigt, dass der Corolla BEV auf einer weiterentwickelten Plattform mit 800-Volt-Architektur basieren könnte – eine Spekulation, die in chinesischen Fachkreisen kursiert.

Modellpalette und China-Start

Die Baureihe bleibt familienfreundlich: Neben der Limousine sind wieder eine Schrägheckversion, ein Kombi und ein SUV geplant. Einem Bericht zufolge könnte es sogar eine Crossover-Variante des Kombis geben – eine Art „Allroad"-Ableger für junge, aktive Käufer. Auch eine neue GR-Hochleistungsversion (vergleichbar mit VW Golf GTI) wird parallel entwickelt, allerdings ohne BEV-Antrieb.

Der offizielle Marktstart in China wird für Ende 2026 erwartet, die ersten Auslieferungen sollen 2027 beginnen. Ein Preis für die einzelnen Versionen wurde noch nicht genannt. In der aktuellen, 12. Generation startet der Corolla in China bei umgerechnet rund 12.500 € – ob die 13. Generation diesen Einstiegspreis halten kann, ist angesichts der aufwendigeren Technik fraglich.

Bedeutung für die Branche

Mit diesem umfassenden Wandel signalisiert Toyota, dass selbst der konservativste Volumenhersteller den Druck chinesischer EV-Startups wie BYD (比亚迪) und XPeng (小鹏) spürt. Der Corolla, über Jahrzehnte das Synonym für zuverlässige, preiswerte Familienmobilität, soll nun als „Volks-Stromer" neu positioniert werden. Ob das gelingt, hängt maßgeblich von Preis und Reichweite der BEV-Version ab – beide Daten sind bisher nicht bestätigt.


Der Toyota Corolla wird in Europa weiterhin als Hybrid angeboten. Ein Marktstart der BEV-Version in Deutschland ist noch nicht bestätigt – üblicherweise folgt die Europa-Einführung chinesischer Modelle mit ein bis zwei Jahren Verzögerung. Sollte der Corolla BEV nach Europa kommen, wäre er ein direkter Konkurrent zum VW ID.3 oder zum BYD Dolphin.

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