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XPengSinaVon 3 Min. Lesezeit

XPeng MONA L03: Weltpremiere in München am 16. Juli

XPeng (小鹏) bringt mit dem MONA L03 das erste global entwickelte E-Auto. Es verbindet junge Zielgruppe, KI-Fahrassistenz und frische Optik. Die Europa-Premiere steigt im Juli in München.

XPeng MONA L03: Weltpremiere in München am 16. Juli

XPeng (小鹏) hat in Peking den MONA L03 vorgestellt – das erste Modell, das von Beginn an für den weltweiten Markt konzipiert wurde. Entwickelt für über 60 Länder, soll der Stromer junge Kunden ansprechen, die viel unterwegs sind und ihr Leben digital teilen. Die offizielle globale Vorstellung findet am 16. Juli in München statt.

Ein Auto von jungen Leuten für junge Leute

Anders als manch anderes Modell vermeidet der MONA L03 den „belehrenden" Ton aus der Chefetage. Das Team – selbst Camper, Surfer und Vlogger – hat Funktionen eingebaut, die direkt aus dem eigenen Alltag stammen. Dazu gehören zahlreiche Details und versteckte „Easter Eggs", die eher kreativ als rein nützlich sind. Das Design folgt keiner starren Baukastenlogik; jede Baureihe (MONA, P‑Serie, G‑Serie) erhält einen eigenen Charakter.

„Modularisierung darf nicht zur reinen ‚Hülsen‑Taktik‘ verkommen", sagt Chefdesigner Yang Guang. Stattdessen werde bewusst in Qualität und Verarbeitung investiert – bis hin zu Mustern an Teilen, die der Kunde nie zu Gesicht bekommt.

KI und autonomes Fahren im Mittelpunkt

XPeng-CEO He Xiaopeng betont die Rolle der Künstlichen Intelligenz: „In den nächsten zehn Jahren wird jedes Auto zu einem vierrädrigen Roboter." Das Unternehmen forscht an eigenen Chips, Betriebssystemen und dem VLA‑Modell (Vision‑Language‑Action). Die intelligente Fahrassistenz (ADAS) soll Schritt für Schritt nach Europa kommen.

Ein entscheidender Faktor: Die Vereinten Nationen haben im Juni 2025 eine globale L2‑Regelung verabschiedet, die ab Dezember 2025 gilt. Damit können XPengs Systeme wie NGP (Navigated Guided Pilot) und NOA (Navigate on Autopilot) weltweit legal genutzt werden. „Das ist ein riesiger Vorteil für uns", so He Xiaopeng. Mittelfristig rechnet er mit dem Sprung zu L4 und L5 – deutlich schneller als viele erwarten.

Internationale Expansion: 50 Prozent Verkäufe aus dem Ausland

Der MONA L03 ist das erste Modell, das von Anfang an für den Export konzipiert wurde. XPeng peilt an, künftig die Hälfte aller Fahrzeuge außerhalb Chinas zu verkaufen. Beim L03 sollen im ersten Jahr rund 30 bis 40 Prozent der Stückzahlen aus Übersee kommen. Derzeit erzielt XPeng etwa 20 Prozent seiner Verkäufe im Ausland.

Das Fahrwerk wurde speziell für den globalen Einsatz abgestimmt: Es soll agil sein (kleiner Wendekreis, kurze Bremswege, wenig Seitenneigung) und dennoch komfortabel bleiben – mit einer Anti‑Übelkeit‑Funktion, die das Nicken beim Anfahren und Bremsen reduziert.

He Xiaopeng kündigt an, dass die VLA‑Technologie ab August 2025 in ausgewählten Ländern getestet wird und im Laufe des Jahres 2026 in vielen Märkten per OTA verfügbar sein soll – mit lokaler Sprachsteuerung und ohne ständige Internetverbindung.

Technische Highlights auf einen Blick

  • Plattform: global ausgelegt, für 60+ Länder
  • Design: eigenständig, keine Baukasten‑Optik, viele funktionale Details
  • Intelligente Fahrassistenz: NGP, NOA, AEB, KI‑gestütztes Fahrwerk
  • Konnektivität: OTA‑Updates, VLA‑Modell (KI‑Sprachsteuerung)
  • Zielgruppe: junge, aktive Menschen (Surfen, Campen, Vloggen)

In Deutschland

XPeng ist in Norwegen, Schweden, Dänemark, Niederlande erhältlich, jedoch noch nicht offiziell in Deutschland.

XPeng ist in mehreren nordeuropäischen Ländern vertreten, der Markteintritt in Deutschland ist angekündigt.

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