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BYDCarNewsChinaVon 3 Min. Lesezeit

BYD Seagull: Reifenplatzer bei 140 km/h ohne Ausbruch

BYD lässt den neuen Seagull bei 140 km/h einen Reifenplatzer durchstehen — der Wagen bleibt in der Spur. In China kostet der Kleinwagen ab umgerechnet 8.400 €.

KI-gestützte Übersetzung aus CarNewsChina

BYD Seagull: Reifenplatzer bei 140 km/h ohne Ausbruch

BYD Seagull: Reifenplatzer bei 140 km/h ohne Ausbruch

BYD (比亚迪) hat den neuen Seagull bei 140 km/h einen Reifenplatzer durchstehen lassen. Der Kleinwagen hielt die Spur, verlor keine Richtung und bremste kontrolliert ab. Das ist bemerkenswert, weil ein solches Stabilisierungssystem in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich ist: Der Wagen startet in China ab ca. 8.400 € (ca. 65.900 Yuan).

Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.

Was der Test zeigt — und was nicht

Auf einem geraden Abschnitt beschleunigte der Wagen auf 140 km/h, dann zerstach eine vorinstallierte Vorrichtung den vorderen rechten Reifen an mehreren Stellen. Der Reifen verlor schlagartig Luft, das Auto blieb trotzdem beherrschbar. Bislang kennt man solche Eingriffe vor allem von teuren chinesischen E-Autos und Plug-in-Hybriden. Konkurrent Leapmotor hatte mit dem D19 einen vergleichbaren Doppel-Reifenplatzer bei 120 km/h gezeigt. In der Kleinwagenklasse sind derartige Systeme in China rar.

Einordnen lässt sich das am ehesten mit dem, was VW beim Polo oder Opel beim Corsa an Assistenzsystemen bietet: Serienmäßig sind dort Reifendruckkontrolle und ESP — ein aktives Stabilisierungsprogramm für den Fall eines schlagartigen Druckverlusts bei 140 km/h ist dagegen nicht üblich.

Lidar und Stadtpilot im Kleinwagen

Auf Wunsch bekommt der Seagull das auf Lidar (Laser-Radar) basierende Fahrassistenzsystem God's Eye (DiPilot 300). Es übernimmt autonomes Einparken sowie Stadt- und Autobahn-Pilot (NOA, vergleichbar mit dem Tesla-FSD-Ansatz), also das Fahren von Adresse zu Adresse auf chinesischen Straßen. Der Fahrer muss die Situation nach wie vor überwachen. Eine Freigabe für Stufe 3 autonomes Fahren (SAE-Klassifikation) ist damit nicht verbunden.

Technische Daten des zweiten Seagull

CLTC (chinesischer Verbrauchszyklus, typischerweise 10–15 % höher als WLTP) ist der maßgebliche Standard in China — die WLTP-Werte sind Schätzwerte und fallen im Alltag erfahrungsgemäß noch etwas niedriger aus. Die Ladezeit von neun Minuten bezieht sich auf den chinesischen Normzyklus und die dort verfügbaren Ladesäulen; Werksangabe.

Innenraum: viel Ausstattung für wenig Geld

An Bord sind ein 15,6-Zoll-Bildschirm, der zugleich als Instrumententafel dient, eine induktive Ladefläche mit 50 Watt, eine Ambientebeleuchtung mit 127 Farben, acht Lautsprecher und ein 94 Liter großer Frontkofferraum. Der Fahrersitz hat eine Massagefunktion — Komfortdetails, die deutsche Hersteller in dieser Klasse meist gar nicht oder nur gegen Aufpreis anbieten. Die Preisspanne reicht in China bis ca. 12.800 € (ca. 99.900 Yuan).

Ob und wann diese zweite Generation nach Europa kommt, ist offen. Eine EU-Typgenehmigung ist nicht bestätigt, Europreise nennt der Hersteller nicht. Auch ein Euro-NCAP-Ergebnis liegt noch nicht vor.


In Deutschland

BYD ist bereits auf dem deutschen Markt vertreten. Aktuelle Modelle in Deutschland: Atto 2, Atto 3, Dolphin, Seal, Sealion 7, Han.

BYD ist seit 2022 auf dem deutschen Markt aktiv und baut sein Händlernetz kontinuierlich aus.

Der hier beschriebene Seagull der zweiten Generation ist bislang ausschließlich für China bestätigt. Die erste Generation wird in Europa als Dolphin Surf verkauft — sie ist deutlich kürzer (3.780 mm) und tritt gegen VW ID.2, Renault 5 und Dacia Spring an. Ob BYD die längere zweite Generation nach Deutschland bringt, ist nicht angekündigt.

===MARKTRELEVANZ=== china_only

===MARKEN=== BYD, Leapmotor


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BYDReichweiteZollHybridAutonomes Fahren