Schmutzkampagne-Vorwurf: Behörden schlichten im Nissan-Li-Auto-Streit
Chinas Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) hat am 11. April两家车企 – Li Auto und Dongfeng Nissan – zu Gesprächen gebeten, nachdem Li-Auto-Gründer Li Xiang öffentlich dem japanischen Joint Venture vorgeworfen hatte, eine organisierte Schmutzkampagne gegen sein Unternehmen zu führen.
Li Xiang hatte in mehreren Beiträgen in sozialen Medien am 11. April Dongfeng Nissan beschuldigt, während des Launches des neuen NX8 SUV eine große Zahl von Konten organisiert zu haben, um gezielt Li Autos Kernprodukte im Internet zu verunglimpfen. Er kündigte an, rechtliche Schritte einzuleiten.
Dongfeng Nissan hatte wenige Tage zuvor den NX8 auf den Markt gebracht – mit einem deutlich niedrigeren Preis als Li Autos Modelle. Das neue SUV ist bereits ab 149.900 Yuan (etwa 21.950 Euro) nach aktuellen Angeboten erhältlich, während Li Autos Einstiegsmodelle bei 249.800 Yuan starten.
Nach den Anschuldigungen reichte Li Autos Rechtsabteilung eine Strafanzeige bei der Polizei ein und kündigte zivilrechtliche Schritte an.
Der seltene öffentliche Disput zwischen zwei Automobilherstellern zeigt, wie angespannt der Wettbewerb im chinesischen Automarkt geworden ist. Branchenbeobachter sehen darin einen Ausdruck des zunehmenden Preisdrucks und der Marketing-Auseinandersetzungen in einem Markt, der sich weiter konsolidiert.


