Nur noch zwölf Tage bis zur Weltpremiere des neuen Škoda Epiq am 19. Mai – und jetzt zeigen sich erste Sportline-Prototypen bei Erprobungsfahrten auf der Nürburgring-Nordschleife. Das kompakte SUV basiert auf der MEB+-Plattform des Volkswagen-Konzerns und soll ab rund 26.000 Euro in Europa angeboten werden (ca. 208.000 Yuan).
Design: Modern Solid in sportlich
Die Sportline-Erlkönige tragen nur leichte Tarnfolie und zeigen bereits deutlich die neue Modern-Solid-Designsprache der Tschechen. Die Karosserie ist tiefergelegt, das Sportfahrwerk reduziert die Bodenfreiheit spürbar. 19-Zoll-Leichtmetallfelgen in sportlicher Optik, ein geschwärzter Frontgrill mit vergrößerten Lufteinlässen und betont klare Flanken mit Doppel-Charakterlinie unterstreichen den sportlichen Anspruch. Am Heck deuten provisorische Aufkleber die späteren T-förmigen Familien-Rückleuchten an.
Interieur: 13-Zoll-Schwebedisplay
Einem früheren Teaser zufolge erhält der Epiq ein 5,3 Zoll großes hexagonales Digitalinstrument sowie ein freistehendes 13-Zoll-Infotainment-Display. Ein unten abgeflachtes Zweispeichenlenkrad, eine schmale Touch-Leiste unterhalb des Schirms sowie ein offenes Ablagefach mit induktiver Handy-Ladeschale prägen die Mittelkonsole. Der durchgängig schlanke Mitteltunnel schafft ein luftiges Raumgefühl in der ersten Reihe. Der Kofferraum fasst 475 Liter und wächst bei umgelegter Rückbank auf 1.344 Liter.
Antrieb: Frontmotor mit 211 PS und zwei Batterieoptionen
Die Sportline-Variante setzt auf einen frontmontierten Einzelmotor mit 211 PS, der den Sprint auf 100 km/h in unter sieben Sekunden ermöglichen soll. Die 55-kWh-Batterie (netto) soll für eine Reichweite von rund 430 km (WLTP) gut sein. Zum Vergleich: Die Basisversionen des Epiq werden mit 114 oder 208 PS und wahlweise 38,5-kWh- oder 55-kWh-Akku erhältlich sein; die kleineren Batterien kommen auf 315 km. Der Epiq Sportline wird voraussichtlich 2027 auf den Markt kommen.


