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XPengChooseAutoVon 3 Min. Lesezeit

XPeng GX: Familien-SUV ab 34.500 € mit bis zu 1.585 km Reichweite

Der neue XPeng GX kommt als voll-elektrischer oder Range-Extender-SUV. Preise starten in China bei umgerechnet 34.500 €. Die Topversion bietet 750 km (CLTC) bzw. 1.585 km mit Generator. Marktstart in Deutschland noch offen.

XPeng GX: Familien-SUV ab 34.500 € mit bis zu 1.585 km Reichweite

Pünktlich zum 20. Mai 2026 hat XPeng (小鹏) sein neues Flaggschiff-SUV vorgestellt: den XPeng GX. Das vollelektrische und als Range-Extender (EREV) erhältliche Modell ist ein Full-Size-SUV mit 5,27 Metern Länge und zielt auf Familien, die viel Platz, Komfort und modernste Technik suchen. Die Preisstaffelung in China beginnt bei 26,98 万元* (ca. 34.500 €) für die Basis und reicht bis 34,98 万元 (ca. 44.800 €) für die Ultral Flagship-Version.

Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.

Drei Antriebsvarianten – BEV und EREV

Der XPeng GX ist wahlweise als reines Elektroauto (BEV) oder als Range-Extender (EREV) erhältlich. Die rein elektrische Variante gibt es mit Heck- oder Allradantrieb. Die kleinere Batterie (665 km nach CLTC – das entspricht ca. 570 km im realistischeren WLTP-Zyklus; der chinesische CLTC-Testzyklus liegt typischerweise 10–15 % über dem europäischen WLTP). Die Top-BEV-Version bringt es auf 750 km (CLTC, ca. 640 km WLTP) und nutzt eine 800-Volt-Architektur mit 5C-Schnellladetechnik: 12 Minuten reichen für 525 km Nachschub.

Der EREV („Super Range Extender“) kombiniert einen 430-km-Akku (CLTC, ca. 365 km WLTP) mit einem 60-Liter-Tank. Der Verbrenner fungiert als Generator und lädt die Batterie während der Fahrt. Die Gesamtreichweite gibt XPeng mit 1.585 km (CLTC) an – damit ist der GX für lange Urlaubsfahrten prädestiniert. Der elektrische Allradantrieb leistet 370 kW, der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 4,98 Sekunden. Selbst bei nur 10 % Restladung fällt der Leistungsverlust unter eine Sekunde.

Technik: Vom Robotaxi und Flugtaxi abgeschaut

Interessant ist der Technik-Transfer: XPeng greift für den GX auf Entwicklungen aus dem Robotaxi-Bereich (Fahrassistenzsystem der Stufe 2+) sowie auf Sicherheitsreserven aus der Flugauto-Sparte zurück. So besitzt der Wagen eine vierfach redundante Steuerung für Lenkung, Bremsen und Türentriegelung – ein Sicherheitsniveau, das an Luftfahrtstandards erinnert (ASIL D). Die Karosserie wird mit einer 16.000-Tonnen-Druckgussmaschine gefertigt, die Fahrgastzelle übersteht selbst extreme Crashtests.

Das Fahrwerk ist ein sogenanntes „natives Steer-by-Wire“-System mit 360°-Lenkung und aktiver Luftfederung. Dank des AI-basierten X-VMC-Chassis-Managements soll sich das 5,27-Meter-Schiff agil wie ein Kompakt-SUV fahren lassen. Die Hinterachse kann bis zehn Grad einschlagen, der Wendekreis beträgt weniger als elf Meter.

Innenraum: Sechs Sitze, drei Monitore und ein Kühlschrank

Im Cockpit dominieren ein 17,3-Zoll-3K-Touchscreen, ein 8,8-Zoll-Instrumentendisplay und ein 88-Zoll-Head-up-Display. Dazu kommen ein 21,4-Zoll-Entertainment-Bildschirm für die zweite Reihe und ein 8-Zoll-Kontrollpanel. Die Sitze sind mit Nappaleder bezogen, zwei Nullschwerkraft-Sitze vorne und eine voll elektrisch verstellbare dritte Reihe machen den GX zum rollenden Wohnzimmer. Besonders: Die dritte Reihe lässt sich per Tastendruck flach umklappen, der Kofferraum fasst dann bis zu 1.748 Liter – genug für vier Fahrräder ohne Klapprad.

Ein besonderes Detail ist der zweitürige, beidseitig öffnende Kühlschrank (ca. 640 € Aufpreis wert), der Babynahrung keimfrei kühlt. Das gesamte Interieur setzt auf „intelligentes Haus 2.0“ – eine Bezeichnung für die nahtlose Integration von Smart-Home-Funktionen.

Autonomes Fahren: Update auf Version 6.2.0

Mit dem GX rollt auch die neue Version 6.2.0 des Fahrassistenzsystems aus. XPeng setzt auf eine reine Kameralösung (ohne Lidar), die nach eigenen Angaben sogar in unbekannten Tiefgaragen ohne Navigation auskommt („ungeleitetes Fahren“). Der sogenannte „Stadtpilot“ (NAD) soll stark verallgemeinern können und sich jederzeit auf menschliche Eingriffe einstellen.


In Deutschland

XPeng ist in mehreren nordeuropäischen Ländern (Norwegen, Schweden, Dänemark, Niederlande) erhältlich. Der offizielle Marktstart in Deutschland ist angekündigt, aber bisher noch nicht konkret terminiert. Der GX wird bei einer Europa-Einführung voraussichtlich mit seinen Konkurrenten wie dem Mercedes GLS oder BMW X7 konkurrieren – zu einem deutlich niedrigeren Preis.

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