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GACSinaVon 3 Min. Lesezeit

GAC Honda investiert 3,2 Mio. € in Mangrovenschutz

GAC Honda setzt sein Mangrovenprojekt in Zhanjiang fort: 3,2 Mio. € in fünf Jahren für Küstenwälder und Artenschutz — ein CSR-Programm mit CO₂-Bezug.

GAC Honda investiert 3,2 Mio. € in Mangrovenschutz

GAC Honda (广汽本田), das Joint Venture aus dem chinesischen GAC-Konzern und Honda, hat sein Mangroven-Schutzprojekt im Süden Chinas fortgesetzt. Im vierten Jahr der Initiative fand die zentrale Aktion im nationalen Mangroven-Naturschutzgebiet von Zhanjiang in der Provinz Guangdong statt. Über fünf Jahre fließen mehr als ca. 3.200.000 € (ca. 25.000.000 Yuan) in Renaturierung, Artenschutz und Umweltbildung.

Hinweis: Beträge beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.

Mangroven speichern sechsmal mehr CO₂ als Landwald

Mangroven gelten in China als Küsten-Nationalschatz. Nach Angaben des Herstellers binden sie bis zu sechsmal mehr Kohlenstoff als tropische Landwälder und schützen die Küste gleichzeitig vor Sturmfluten, fördern die Sedimentation und bieten Lebensraum für marine Arten. Das Projekt setzt auf wissenschaftlich begleitete Renaturierung statt reiner Pflanzaktionen: Fachinstitute steuern die Arbeiten, die natürliche Selbstheilungskraft der Wattflächen soll die Bestände langfristig stabilisieren. Damit verbindet GAC Honda zwei Klimastrategien — die Küstenwälder als „Blue Carbon" und die Aufforstung an Land als „Green Carbon".

Wattarbeit, Artenschutz und Aufklärung

In diesem Jahr gingen Medienvertreter und Kunden des Herstellers gemeinsam in die Gezeitenzone. In Watthosen und mit Werkzeug pflanzten die Teams lokal gezogene Mangrovensetzlinge, häuften Substrat an und sicherten die jungen Pflanzen. Zweite Kernaufgabe war die Bekämpfung des invasiven Derris trifoliata, einer eingeschleppten Kletterpflanze, die junge Mangroven überwächst und ganze Bestände zerstören kann. Begleitend gab es eine Ausstellung zu den Renaturierungsdaten der vergangenen vier Jahre und interaktive Stationen, etwa eine Klanginstallation mit Geräuschen des Feuchtgebiets. Das Format soll zeigen, dass Küstenschutz nicht nur Aufgabe von Fachleuten und Behörden ist.

Vier Jahre, messbare Ergebnisse

Blue Carbon und Green Carbon

Das Engagement reicht weit über die Küste hinaus. Seit 2008 beteiligt sich das Unternehmen an Aufforstungen in der Inneren Mongolei; nach eigenen Angaben wurden dort rund 2.130.000 Bäume gepflanzt und mehr als 1.600 Hektar begrünt. Hinzu kommen ein 2.000 Mu (rund 133 Hektar) großer Quellschutzwald am Dongjiang, ein Renaturierungsprojekt im Sanjiangyuan-Hochland auf 4.300 Metern Höhe und ein Gemeindeschutzprojekt im Einzugsgebiet des Liuxihe. In der Produktion soll ein neues Werk für Elektroautos im Entwicklungsgebiet von Guangzhou die CO₂-Bilanz über den gesamten Fertigungsprozess senken.

Ob sich aus dem Programm ein Modell für andere Hersteller ableiten lässt, ist offen. Der Hersteller kündigte an, Monitoring, wissenschaftliche Betreuung und Aufklärungsarbeit fortzusetzen und die Flächen auszuweiten. Für deutsche Leser ist die Aktion vor allem ein Beispiel dafür, wie chinesische Joint Ventures Umweltprojekte inzwischen als festen Teil ihrer Markenkommunikation einsetzen — ein Feld, auf dem europäische Hersteller in China ebenfalls aktiv sind.


In Deutschland

Zu diesem Hersteller liegen uns aktuell keine gesicherten Informationen über einen europäischen Markteintritt vor. Das Modell ist derzeit auf dem chinesischen Markt erhältlich.

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