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Kanada wirbt um chinesische E-Auto-Investitionen: Handelsminister zu Besuch bei BYD und XPeng

Kanadas Handelsminister Maninder Sidhu besucht Guangzhou und führt Gespräche mit BYD und XPeng über Marktzugangsmöglichkeiten im Rahmen des neuen Zollabkommens.

Kanada wirbt um chinesische E-Auto-Investitionen: Handelsminister zu Besuch bei BYD und XPeng

Kanada wirbt für E-Auto-Investitionen: Handelsminister besucht Guangzhou

Im Rahmen einer diplomatischen Offensive zur Stärkung der Handelsbeziehungen hat Kanadas Handelsminister Maninder Sidhu Guangzhou besucht und dort Gespräche mit Führungskräften von BYD, XPeng und GAC geführt. Thema waren mögliche Marktzugangswege für chinesische Elektrofahrzeuge auf den kanadischen Markt.

Der Besuch baut auf einem bilateralen Abkommen auf, das Kanadas Premierminister Mark Carney Anfang des Jahres mit China ausgehandelt hatte. Das sogenannte „E-Auto-für-Raps"-Abkommen sieht vor, dass bis zu 49.000 chinesische Elektrofahrzeuge pro Jahr zu reduzierten Zollsätzen nach Kanada importiert werden dürfen.

Während diese Quote zuvor mit einem 100-prozentigen Strafzoll belastet war, sollen begünstigte Fahrzeuge künftig nur noch mit einem Meistbegünstigungszoll von 6,1 Prozent behandelt werden. Im Gegenzug senkte China seine Importzölle auf kanadischen Raps auf 15 Prozent.

BYD-Vizepräsidentin Stella Li erklärte in einem Interview, dass BYD den kanadischen Markt für eine mögliche Fertigungsstätte prüfe. Das Unternehmen bevorzuge es, eine solche Anlage vollständig in Eigenregie zu betreiben.

Der europäische Autoriese Stellantis erwägt indes, zusammen mit seinem chinesischen Partner Leapmotor Elektrofahrzeuge der Marke Leapmotor in einem seit Jahren stillgelegten Stellantis-Werk in Brampton, Ontario, zu fertigen.

BYDZoll