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STLA One: Stellantis-Plattform für Leapmotor & Co. ab 2026

Stellantis stellt die modulare Plattform STLA One vor – sie soll Kostenvorteile von 20 % bringen und auch vom chinesischen Partner Leapmotor genutzt werden. Marktstart erster Modelle ab 2026.

STLA One: Stellantis-Plattform für Leapmotor & Co. ab 2026

Am 21. Mai hat Stellantis die modulare Fahrzeugarchitektur STLA One vorgestellt. Die Plattform ist für verschiedene Antriebsarten (Verbrenner, Hybrid, vollelektrisch) ausgelegt und deckt die Segmente B, C und D ab – also Kleinwagen bis Mittelklasse. Entscheidend für den chinesischen Markt: Der Stellantis-Partner Leapmotor (零跑) soll die Architektur für seine nächste Generation von erschwinglichen Elektroautos nutzen.

Modularität senkt Kosten um 20 Prozent

Dank des Ansatzes „Design for Modularity" und neuer Batteriekonzepte verspricht Stellantis eine Steigerung der Kosteneffizienz um bis zu 20 %. Die Architektur wurde von Grund auf für jeden Antriebsstrang optimiert, um Effizienznachteile zu vermeiden. Chief Engineering & Technology Officer Ned Curic: „STLA One ist ein Paradebeispiel für eine echte modulare Strategie. Sie bietet die Flexibilität einer Multi-Energie-Plattform, ohne die Nachteile eines Antriebsstrangs auf einen anderen zu übertragen."

Für Leapmotor, das als chinesisches EV-Startup auf günstige Modelle spezialisiert ist, könnte die Plattform den Markteintritt in Europa beschleunigen. Stellantis hält einen Anteil von rund 20 % an dem Hersteller aus Hangzhou.

Plattform-Strategie bis 2030

STLA One ist ein zentraler Baustein der Konzernstrategie: Bis 2030 sollen 50 % aller verkauften Stellantis-Fahrzeuge auf nur drei globalen Plattformen basieren, mit einer Teilegemeinschaft von bis zu 70 %. Das verkürzt Entwicklungszeiten, stärkt Lieferketten und senkt Betriebskosten. Die neue Architektur hilft dem Konzern, den Kostenabstand zu den besten Wettbewerbern in Europa zu verringern – und gleichzeitig chinesischen Partnern wie Leapmotor Zugang zu skalierbarer Technik zu bieten.

Technische Eckdaten der STLA One (basierend auf Stellantis-Angaben)

  • Segmente: B, C, D (Kleinwagen bis Mittelklasse)
  • Antriebsoptionen: Verbrenner, Hybrid, rein elektrisch (BEV)
  • Kostenvorteil: bis zu 20 % Effizienzsteigerung durch Modularität
  • Ziel: 50 % des Konzernvolumens auf drei Plattformen bis 2030
  • China-Relevanz: Nutzung durch Leapmotor für künftige E-Modelle

Die Plattform STLA One wird in Europa voraussichtlich ab 2026 in verschiedenen Stellantis-Modellen eingesetzt (z. B. Peugeot, Opel, Fiat). Eine direkte Nutzung durch Leapmotor für den europäischen Markt ist noch nicht bestätigt, aber wahrscheinlich – erste Leapmotor-Modelle auf STLA One-Basis könnten ab 2027 in Europa angeboten werden.

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