GWM dominiert Taklimakan-Rallye: Dreifachsieg in T2.E
Die Taklimakan-Rallye (环塔拉力赛, eine der härtesten Wüstenrallyes der Welt) geht in die Schlussphase. Auf der neunten Etappe (SS9) legten die Teams 353,66 Kilometer durch reines Wüstengelände zurück – die längste reine Sandetappe dieser Ausgabe. Besonders tückisch: tiefe Dünen und sogenannte „Hühnernester" (Sandlöcher), die bei Unachtsamkeit zur sofortigen Aufgabe zwingen.
T2.E-Klasse: GWM räumt ab
In der Klasse T2.E (seriennahe Elektro- und Hybridfahrzeuge) feierte GWM (Great Wall Motors) einen Dreifacherfolg. Der Tank 700 des Teams K-MAN belegte mit einer Zeit von 6:00:31 Stunden den ersten Platz. Dahinter folgten der Tank 700 Hi4-T von Cavilaso (6:22:47) und ein weiterer Tank 700 Hi4-T von Yao Weiqiang (6:31:15). Damit gingen alle drei Podestplätze an Fahrzeuge von GWM.
Bemerkenswert: Der chinesische Fahrer Wang Huijun (Platz 1) lag volle 22 Minuten vor dem zweitplatzierten internationalen Piloten – ein starkes Signal für die Leistungsfähigkeit des Tank 700 im Serienrahmen. Insgesamt belegte GWM zehn der ersten elf Plätze in dieser Klasse. Die nächste Herausforderung für das Team: die Rallye Dakar 2027.
T2.1-Klasse: GWM Poer unangefochten
In der T2.1-Klasse (seriennahe Geländewagen) dominierte der GWM Poer (长城火炮) des Teams Dongli. Platz 1 ging an Eniriletu / Aobulege in einer Zeit von 6:26:59 Stunden – fast 33 Minuten schneller als der Zweitplatzierte aus einem Jiangxi Isuzu. Die Verfolger aus dem 212-Geländewagen-Team liegen ebenfalls weit zurück. Mit zwei Dritteln der Rallye absolviert deutet alles auf den Gesamtsieg des GWM Poer hin.
Die Veranstaltung zeigt eindrucksvoll, wie weit GWM die Serientechnik in extremem Offroad-Einsatz entwickelt hat – ein realer Härtetest fernab jeder Werksshowroom-Realität.
In Europa
Dieses Fahrzeug bzw. Modell ist in Europa aktuell nicht offiziell erhältlich. Eine Markteinführung wurde bislang nicht angekündigt.

