Mercedes EQC: Topversion für 44.700 € vorbestellbar
Mercedes-Benz bringt den neuen vollelektrischen GLC auf den Markt – offiziell als Mercedes EQC (elektrischer GLC) bezeichnet. Das Modell basiert auf der MB.EA-Plattform (Mercedes-Benz Electric Architecture für Mittel- und Oberklasse) und ist das erste Fahrzeug dieser neuen Architektur. Bereits jetzt können chinesische Kunden die fünfsitzige Topversion „鎏金版" (Premium-Ausstattungslinie) vorbestellen, zum Preis von ca. 44.700 € (ca. 349.000 Yuan)*. Der endgültige Einstiegspreis wird am 8. Juli 2025 bekannt gegeben, wenn der offizielle Marktstart in China erfolgt.
Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.
Technische Daten: 800 Volt, 630 PS, 703 km Reichweite
Der Mercedes EQC nutzt eine 800-Volt-Architektur, lädt in 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent und erreicht einen CLTC-Verbrauch von minimal 13,9 kWh/100 km. Die Batterie fasst 89 kWh. Der kombinierte Normverbrauch liegt bei 13,9 kWh/100 km (CLTC). Die offizielle Reichweite beträgt 703 km nach CLTC (chinesischer Verbrauchszyklus, typischerweise 10–15 % höher als WLTP) – das entspricht ca. 600 km nach WLTP-Schätzung.
- Antrieb: Dual-Motor-Allrad, 463 kW (ca. 630 PS)
- Getriebe: Zweistufen-Getriebe für optimierte Effizienz
- Fahrwerk: Luftfederung AIRMATIC mit adaptiver Dämpfung (ADS+), Hinterachslenkung (bis 4,5 Grad, Wendekreis von 12,3 auf 11,3 m reduziert)
- Abmessungen: 4.933 mm lang, 1.914 mm breit, 1.710 mm hoch, Radstand 3.027 mm – übertrifft BMW iX3 und Audi Q6L e-tron in Länge und Radstand
- Kofferraum: 128 Liter vorne (Frunk), 605 Liter hinten
BBA-Vergleich: Neuer Dreikampf bei Premium-Elektro-SUV
Der EQC tritt gegen den neuen BMW iX3 (Neue Klasse-Plattform, über 900 km CLTC) und den Audi Q6L e-tron (PPE-Plattform, Start ab ca. 34.500 €) an. Alle drei setzen auf 800 Volt. Der Mercedes punktet mit serienmäßiger Luftfederung (Konkurrenten bieten dies meist optional), überragendem Innenraum-Komfort und der höchsten Systemleistung. Der BMW überzeugt mit größerer Reichweite und markanterem Design, der Audi mit optionalem Huawei-Fahrassistenzsystem (inkl. zwei Lidar) und einem günstigeren Einstiegspreis.
Intelligente Ausstattung: Momenta und MB.OS
Der EQC setzt auf das Fahrassistenzsystem von Momenta, das Stadt- und Autobahn-Pilot in einem abdeckt und auch ohne aktivierte Navigation automatische Spurwechsel ermöglicht. Im Laufe des Jahres soll ein Update auf das R7-Modell folgen, das „von der Tür zur Tür" assistiert. Im Cockpit verbaut Mercedes wahlweise ein 10,3-Zoll-Instrumentendisplay + 14-Zoll-Mittel- und 14-Zoll-Beifahrerdisplay (Superscreen) oder eine 39,1-Zoll-Panorama-Einheit – das größte je in einem Mercedes verbaute Display. Das Betriebssystem MB.OS läuft auf einem Snapdragon 8295, die Sprachassistentin „Xiao Ben" (小奔) nutzt die KI-Plattform Doubao und reagiert emotional.
In Deutschland
Der neue Mercedes EQC wird in China gebaut und ist dort ab Juli 2025 erhältlich. Ein Marktstart in Deutschland ist für 2026 oder 2027 geplant, ein offizielles Datum hat Mercedes noch nicht genannt. Interessenten sollten mit einem Aufpreis gegenüber dem chinesischen Preis rechnen – importierte Premium-Elektro-SUV kosten hierzulande üblicherweise 15–30 Prozent mehr.
Import/Verfügbarkeit: Mercedes EQC wird in China gefertigt. Ein Marktstart in Deutschland ist für 2026 erwartet, aber noch nicht offiziell bestätigt.


