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XPengSinaVon 3 Min. Lesezeit

XPeng MONA M03: China-Start im Sommer 2024, Europa folgt 2025

XPengs neuer Einstiegs-Stromer MONA M03 feierte im Juli 2024 in Peking Premiere. Das global entwickelte Modell soll ab 2025 in Europa antreten – unterhalb der 45.000-Euro-Schwelle.

XPeng MONA M03: China-Start im Sommer 2024, Europa folgt 2025

Am 2. Juli 2024 enthüllte XPeng (小鹏) in Peking das Kompaktmodell MONA M03 – sein erstes Fahrzeug, das von Anfang an für den Weltmarkt konzipiert wurde. Der Marktstart in China erfolgte bereits im Sommer 2024, die Europa-Expansion ist für 2025 geplant. Einen offiziellen Preis nannte das Unternehmen noch nicht; Branchenbeobachter erwarten eine Positionierung deutlich unterhalb der 45.000-Euro-Marke, was den MONA M03 zu einem direkten Konkurrenten von VW ID.3 und BYD Dolphin macht.

Für junge Leute gebaut: KI und clevere Details

XPeng bezeichnet den MONA M03 als „Auto, das junge Leute für sich selbst gebaut haben". Das Designteam setzte auf eine frische Optik und eine Reihe sogenannter „Easter Eggs" – kleine, überraschende Funktionen, die den Alltag erleichtern sollen. Dazu gehören ein extrem kleiner Wendekreis, kurze Bremswege und eine spezielle Anti-Übelkeit-Funktion, die das lästige Nicken bei Stop-and-Go reduziert. Künstliche Intelligenz spielte bereits in der Entwicklung eine zentrale Rolle: Sie half bei Simulationen, im Design und bei der Analyse von Nutzerdaten, um Ressourcen gezielt in kreative Features zu stecken.

Europapremiere in München: Globale Ambitionen

Die Europapremiere des MONA M03 findet am 16. Juli 2024 in München statt – nicht die Weltpremiere, die bereits in Peking erfolgte. XPeng-CEO He Xiaopeng betont, dass das Modell das meistverkaufte der Marke werden soll. Derzeit stammen rund 20 % der XPeng-Verkäufe aus dem Ausland, das Ziel liegt bei 50 %. Für den M03 erwartet das Unternehmen einen Exportanteil von 30–40 %. XPeng ist bereits in mehreren nord- und westeuropäischen Ländern vertreten (Norwegen, Schweden, Dänemark, Niederlande) und der Markteintritt in Deutschland ist angekündigt. Bisher bietet XPeng in Europa nur Modelle ab ca. 45.000 € an; der günstigere MONA M03 soll die Marke einer breiteren Käuferschicht öffnen.Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.

Autonomes Fahren: Sprung von L2 zu L4 und L5

He Xiaopeng zeigt sich optimistisch, dass die Vereinten Nationen im Dezember 2024 eine weltweit gültige L2-Regulierung für automatisiertes Fahren verabschieden werden – und damit den Weg für höhere Stufen ebnen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in drei bis fünf Jahren nicht nur L4, sondern sogar L5 sehen werden – schneller als die meisten denken", so der CEO. XPeng arbeitet an einer eigenen VLA (Vision-Language-Action) KI-Architektur, die ab 2025 schrittweise in Überseemärkten ausgerollt werden soll. Dabei setzt das Unternehmen auf lokale Forschungszentren in mehreren Ländern, um die Systeme an die jeweiligen Verkehrsregeln anzupassen.


Noch nicht erhältlich. Deutschlandmarktstart für 2025 erwartet. Das Modell soll als Einstiegs-Stromer unterhalb von ca. 45.000 € positioniert werden.

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