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Voyah Dreamer 9: Luxus-MPV mit Huawei-Autopilot ab 64.000 €

Voyah (岚图) bringt den Dreamer 9 als 50‑Klasse‑MPV auf Basis einer L3‑Autopilot‑Architektur von Huawei. Das siebensitzige Modell startet in der zweiten Jahreshälfte 2025 in China – ein Europa‑Einsatz ist noch nicht angekündigt.

Voyah Dreamer 9: Luxus-MPV mit Huawei-Autopilot ab 64.000 €

Voyah Dreamer 9: Luxus-MPV mit Huawei-Autopilot ab 64.000 €

Voyah (岚图), die Premium‑Tochter des Dongfeng‑Konzerns, erweitert seine Dreamer‑Baureihe um ein Topmodell: den Dreamer 9. Mit einem Einstiegspreis von ca. 64.000 € (ca. 500.000 Yuan) zielt der vollelektrische MPV auf die Lücke zwischen komfortablen Siebensitz‑SUV und klassischen Vans. Der Marktstart ist für die zweite Jahreshälfte 2025 in China geplant.

Lücke im Premium‑Segment

Im chinesischen Markt beherrschen bisher Modelle wie AITO M9, Denza D9, Zeekr 009 oder Toyota Alphard die Klasse oberhalb von 40.000 €. Voyah sieht jedoch eine Versorgungslücke: Kein MPV biete gleichzeitig Hochleistungs‑Autopilot, uneingeschränkten Dreisitzer‑Komfort, robuste Sicherheit und eine hochwertige Fahrdynamik. Der Dreamer 9 soll diese vier Bereiche vereinen.

Die Basis bildet die etablierte Plattform des Dreamer, von dem seit vier Jahren über 200.000 Einheiten verkauft wurden – über die Hälfte der Käufer wechselte von BMW, Mercedes oder Audi (BBA) zu Voyah. Diese Datenhalfen, die Technik für den schwereren MPV‑Aufbau zu optimieren.

Huawei‑Autopilot und 12 Premieren

Herzstück ist das Qiankun‑Autonome‑Fahren‑System von Huawei. Anders als im SUV AITO M9 wurde die Software speziell an die langen Abmessungen, das höhere Leergewicht und die engen Wendekreise eines MPV angepasst. Die Architektur ist für Stufe‑3‑Autonomes‑Fahren (SAE‑Klassifikation) ausgelegt und umfasst zwölf Weltneuheiten in den Bereichen Sensorik, Fahrwerk und Bedienung.

Weitere Serienmerkmale: eine ultrahochfeste Karosserie mit 2.000 MPa, Batterieschutz ringsum sowie eine Mehrkammer‑Luftfederung. Diese Hardware übertrifft nach Herstellerangaben die meisten Wettbewerber im selben Preissegment.

Zwei Zielgruppen – ein Anspruch

Der Dreamer 9 spricht Geschäftskunden und große Familien gleichermaßen an. Für Vielfahrer reduziert der Huawei‑Autopilot die Belastung auf Langstrecken; die zweite Reihe bietet repräsentative Liegefunktion. Familien schätzen die einheitlichen Sicherheitsstandards für alle drei Sitzreihen und die vollwertig ausgelegte dritte Reihe.

Voyah positioniert den Dreamer 9 als Kompromisslösung: MPV‑Raumgefühl plus intelligente Fahrassistenz – ohne dass Kunden zwischen „smart“ und „komfortabel“ wählen müssten. Im Gegensatz zum AITO M9, dessen SUV‑Bauform die dritte Reihe einschränkt, soll der Dreamer 9 dank des hochgezogenen Dachs und der langen Karosserie echten Dreisitzer‑Komfort bieten.

Die Preisstrategie sieht eine Stufung vor: ca. 38.400 € (ca. 300.000 Yuan) für die Einstiegsvariante Dreamer Champion (30‑Klasse), ca. 64.000 € (ca. 500.000 Yuan) für den Dreamer 9 und eine künftige Custom‑Version für rund 89.600 € (ca. 700.000 Yuan). Ob und wann der Dreamer 9 nach Europa kommt, ist noch nicht bekannt.

Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.


In Deutschland

Voyah ist in Norwegen erhältlich, jedoch noch nicht offiziell in Deutschland.

Voyah (岚图) von Dongfeng ist in Norwegen erhältlich. Weitere europäische Märkte sind geplant.

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