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XPengSinaVon 3 Min. Lesezeit

XPeng MONA L03: E-Auto für 60 Länder startet in München

XPeng bringt den MONA L03 als erstes globales Modell auf den Markt. Die Weltpremiere findet am 16. Juli in München statt. Das E-Auto richtet sich an junge, technikaffine Kunden und soll ab 2025 auch in Europa ausgeliefert werden.

XPeng MONA L03: E-Auto für 60 Länder startet in München

XPeng (小鹏) hat am 2. Juli in Peking den Vorverkauf des MONA L03 gestartet – seines ersten von Grund auf global entwickelten Modells. Die offizielle Weltpremiere folgt am 16. Juli in München. Das Fahrzeug richtet sich vor allem an junge Kunden, die Wert auf smarte Technik, modernes Design und einen attraktiven Preis legen.

„Wir haben das Auto nicht als ‚Modell für junge Leute von älteren Ingenieuren‘ definiert, sondern als ein Fahrzeug, das junge Mitarbeiter für sich selbst gebaut haben“, erklärte Yang Guang, Leiter der MONA-Serie. Die Entwickler ließen eigene Alltagserlebnisse wie Camping, Surfen oder Vlog-Dreh in die Funktionen einfließen – inklusive kleiner Easter Eggs und experimenteller Ideen. KI half dabei, Simulationen und Design schneller umzusetzen, sodass mehr Ressourcen in kreative Details flossen.

Globale Strategie und Zielgruppe

Der MONA L03 ist XPengs erstes Modell, das von Anfang an für über 60 Länder konzipiert wurde. Die Abstimmung von Fahrwerk, Design und Ausstattung berücksichtigt sowohl chinesische als auch europäische Vorlieben. Die Ingenieure legten Wert auf einen „erfrischenden“ Fahrcharakter: kleiner Wendekreis, kurze Bremswege, geringe Seitenneigung und eine Anti-Karussell-Funktion gegen Reisekrankheit. Ein rein sportlich-hartes Setup wurde vermieden, um die Zielgruppe nicht einzuschränken.

XPeng erzielt aktuell rund 20 % seines Umsatzes im Ausland; langfristig soll die Hälfte des Absatzes außerhalb Chinas generiert werden. Für den MONA L03 rechnet das Unternehmen im ersten Jahr mit 30 bis 40 % Exportanteil. In Europa wuchs XPeng zuletzt um über 100 % im Jahresvergleich. Bislang bietet die Marke in Europa nur Modelle oberhalb von 45.000 Euro an – der L03 soll diese Lücke nach unten schließen.

KI und autonomes Fahren

XPeng setzt im MONA L03 auf eine umfassende KI-Strategie. CEO He Xiaopeng betonte: „Im nächsten Jahrzehnt wird jedes Auto zu einem vierrädrigen Roboter.“ Das Fahrzeug nutzt eine selbst entwickelte KI-Plattform, die Chip, Betriebssystem, Basismodell und Fahrassistenzsystem (ADAS) umfasst. Funktionen wie aktive Geräuschunterdrückung, KI-Fahrwerk, KI-Musik und Notbremsassistent sind serienmäßig an Bord.

Die kürzlich von den Vereinten Nationen verabschiedete globale Regelung für Stufe 2 (L2) des autonomen Fahrens soll ab Dezember 2024 weltweit gelten. He Xiaopeng sieht darin einen großen Vorteil: „Bislang haben nur die USA und China L2 wirklich zugelassen. Nach Dezember können wir unsere Technologie in vielen Ländern ausrollen – das beschleunigt unsere Expansion enorm.“ XPeng plant, das eigene VLA-System (Vision-Language-Action) schrittweise auch außerhalb Chinas zu aktivieren, zunächst ab August 2024 in ausgewählten Märkten.

Marktstart in Europa

XPeng ist bereits in Norwegen, Schweden, Dänemark und den Niederlanden vertreten. Ein offizieller Markteintritt in Deutschland wurde angekündigt, ein konkretes Datum steht jedoch noch aus. Der MONA L03 wird in München seine Europa-Premiere feiern; die ersten Auslieferungen werden für 2025 erwartet.

„Die L03 ist unser erstes echtes Weltauto – sie wurde von Beginn an für über 60 Länder entwickelt“, sagte Yang Guang. „Wir haben die Abstimmung von Fahrwerk und Ausstattung sowohl auf chinesische als auch auf europäische Kunden abgestimmt.“ XPeng hofft, mit dem L03 den Absatz in Europa deutlich zu steigern und die Marke auch preislich für eine breitere Käuferschicht zu öffnen.


XPeng ist in Norwegen, Schweden, Dänemark und den Niederlanden vertreten. Ein offizieller Markteintritt in Deutschland wurde angekündigt, ein konkretes Datum steht jedoch noch aus. Die ersten Auslieferungen werden für 2025 erwartet.

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