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BYDCarNewsChinaVon 3 Min. Lesezeit

BYD-Konvois trotzen Flut: Technik und Hilfsbereitschaft

Nach Taifun-Mesaak-Überschwemmungen fuhren BYD-Fahrzeuge von Denza und Fangchengbao freiwillig in die Flutgebiete Guangxis. Trotz Werkswarnungen bewährte sich die Technik – Spenden von BYD, Xiaomi und Chery unterstützen den Wiederaufbau.

BYD-Konvois trotzen Flut: Technik und Hilfsbereitschaft

BYD-Konvois trotzen Flut: Technik und Hilfsbereitschaft

Nach dem historischen Starkregen durch Taifun Mesaak Mitte Juli 2026 sind in der chinesischen Region Guangxi spontane Hilfskonvois aus BYD-Fahrzeugen gestartet. Besitzer der Submarken Denza (腾势) und Fangchengbao (方程豹) fuhren freiwillig in die am schlimmsten betroffenen Flutgebiete, um die Zivilbevölkerung mit dringend benötigten Gütern zu versorgen. Die Aktion entstand über lokale Besitzer-Netzwerke, berichtet 163.com.

Freiwillige trotzen Unternehmenswarnungen

BYD-Senior-Vizepräsident He Zhiqi hatte zuvor auf sozialen Medien klargestellt, dass Elektroautos keine Amphibienfahrzeuge seien. Obwohl die hauseigene Blade-Batterie (BYDs Hochvoltbatterie mit Zell-zu-Paket-Technologie) die Schutzklassen IP67 und IP68 erfülle, bleibe die Fahrt durch tiefes Wasser ein operatives Risiko. Die Werksspezifikation garantiere einen Unterwasserschutz von bis zu einem Meter für 24 Stunden ohne thermisches Durchgehen oder Stromleckage.

Dennoch setzten sich die Konvois über diese Richtlinien hinweg. Enthusiasten nutzten die gleichmäßige Kraftentfaltung der lokalisierten Batteriepakete, um in bewegtem Schlamm und Treibgut die Fahrt aufrechtzuerhalten.

Technische Basis: Wasserdicht bis 1 Meter

Die Fahrzeuge der Marke Fangchengbao sind mit einer Leiterrahmen-Karosserie ausgestattet, die folgende Spezifikationen bietet:

  • Zertifizierte Wattiefe: 800 mm
  • Batterieschutzklasse: IP67/IP68 (eingetaucht bis 1 Meter für 24 Stunden)
  • Spezielle Dichtungen im Unterbodenschutz – ermöglichen Traktion in überfluteten Provinzstraßen, an denen herkömmliche Verbrenner regelmäßig scheitern.

Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.

Hochwassereinsatz mit Premiummodellen

Im Einsatz dokumentierte Beobachter den Denza N9 (Denzas Luxus-Plug-in-Hybrid-Flaggschiff), der schwere Schlammpfützen durchquerte. Seine Konfiguration mit mehreren Motoren und intelligentem Allradantrieb sorgt für sichere Fahrt in rutschigem Gelände. Auch der Fangchengbao Bao 8, ein geländegängiger SUV mit fortschrittlicher Federungstechnologie, war vertreten. Die Fahrzeuge Denza B5 und Denza B8 verfügen über aktive Niveauregelungssysteme, die die Bodenfreiheit dynamisch anpassen, um Hindernisse zu umfahren.

Unternehmensspenden für den Wiederaufbau

Parallel zu den privaten Hilfsaktionen haben die Hersteller finanzielle Mittel für die Region bereitgestellt. Die BYD Charity Foundation spendete direkt 10.000.000 Yuan – umgerechnet ca. 1.280.000 € (ca. 10.000.000 Yuan)*. Auch Wettbewerber beteiligten sich: Der Technologiekonzern Xiaomi (小米) stellte ebenfalls 10.000.000 Yuan (ca. 1.280.000 €) in bar zur Verfügung, während die Chery Auto Group einen Gesamtbetrag von 10.000.000 Yuan (ca. 1.280.000 €) aufteilte in finanzielle Hilfe und Sachspenden.

Die Aktion zeigt, wie weit die praktische Zuverlässigkeit chinesischer Elektroautos über die konservativen Herstellervorgaben hinausgeht – und wie stark das Engagement der Besitzer in Krisenzeiten sein kann.


Die beschriebenen Fahrzeuge (Denza N9, Fangchengbao Bao 8) sind in Deutschland nicht offiziell erhältlich. BYD selbst bietet in Europa Modelle wie den Atto 3, Han und Tang an. Denza und Fangchengbao haben bisher keine Europa-Expansion angekündigt.


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