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XPengCarNewsChinaVon 3 Min. Lesezeit

XPeng G9L: 5,1-Meter-SUV debütiert in Paris ab 31.000 €

Der XPeng G9L startet in China ab ca. 31.000 € und debütiert am 12. Oktober 2026 in Paris. Gebaut wird der 5,1-Meter-SUV bei Magna Steyr in Österreich.

XPeng G9L: 5,1-Meter-SUV debütiert in Paris ab 31.000 €

XPeng G9L: 5,1-Meter-SUV debütiert in Paris ab 31.000 €

XPeng G9L: Chinas 5,1-Meter-SUV kommt nach Europa

XPeng (小鹏) schickt seinen neuen Flaggschiff-SUV G9L auf den Weltmarkt. Der 5,12 Meter lange Fünfsitzer feiert am 12. Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon (Mondial de l'Auto) seine internationale Premiere. In China ist das Modell bereits erhältlich, zu Preisen von ca. 31.000 € bis ca. 40.900 € (ca. 241.800 bis 319.800 Yuan). Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.

Für Europa wird der G9L im österreichischen Graz gebaut — im Auftragswerk von Magna Steyr. Damit umgeht XPeng einen Großteil der EU-Zölle auf in China gefertigte Elektroautos und verkürzt die Lieferwege. Der G9L wäre damit der erste XPeng, der für den europäischen Markt auch in Europa produziert wird. Mit 5,1 Metern Länge und nur fünf Sitzen tritt er gegen große Elektro-SUV wie den Kia EV9, den BMW iX oder den NIO ES8 an.

Innenraum: Kino auf Rädern

Trotz 5,12 Meter Länge und 3.100 mm Radstand bietet der G9L ausschließlich fünf Sitze — ein klares Bekenntnis zum Komfort statt zum Großfamilien-Transport. Zur Ausstattung gehören:

  • 21,4-Zoll-Bildschirm an der Decke und 9-Zoll-Spiegeldisplay für den digitalen Rückspiegel
  • Touchscreen für die Fondpassagiere plus Klapptisch in der hinteren Mittelarmlehne
  • 12,5-Liter-Kühlbox, 33 Lautsprecher, 1.152 Liter Kofferraumvolumen
  • 50-Watt-Induktionsladefach für Smartphones
  • Sitze mit Heizung, Lüftung und Massage, vier Türen mit Soft-Close-Funktion
  • Scheinwerfer von Huawei, die Bilder auf die Fahrbahn projizieren — bis zu 98 Zoll groß
  • Drei Turing-KI-Chips von XPeng mit 2.250 TOPS Rechenleistung
  • Hinterradlenkung, Wendekreis 4,96 Meter

Antrieb: zwei Elektro-Versionen plus Range-Extender

In China steht der G9L in drei Antriebsvarianten beim Händler:

  • BEV Heckantrieb: 270 kW (367 PS), 0–100 km/h in 6,8 s, 91,9-kWh-LFP-Akku (Lithium-Eisenphosphat), 702 km (CLTC — chinesischer Verbrauchszyklus, typischerweise 10–15 % höher als WLTP) — entspricht ca. 600 km (WLTP-Schätzwert)
  • BEV Allrad: 430 kW (585 PS) Systemleistung, 91,9 kWh, 660 km (CLTC) — entspricht ca. 560 km (WLTP-Schätzwert); mit dem größeren 110-kWh-Paket 755 km (CLTC) — entspricht ca. 640 km (WLTP-Schätzwert)
  • EREV (Range-Extender-Elektrofahrzeug — Elektromotor mit Verbrenner als Generator): serienmäßig Allrad mit 370 kW (503 PS), 0–100 km/h in 4,95 s, 63,3-kWh-LFP-Akku von CALB für 435 km (CLTC) — entspricht ca. 370 km (WLTP-Schätzwert) rein elektrisch; mit 60-Liter-Tank und 1,5-Liter-Turbobenziner (110 kW / 150 PS) als Generator insgesamt 1.602 km (CLTC) — entspricht ca. 1.360 km (WLTP-Schätzwert)

XPeng steht trotz Neuheit unter Druck

Der Erfolg des G9L ist für XPeng dringend nötig. Von Januar bis August 2026 setzte die Marke aus Guangzhou 241.111 Fahrzeuge ab — 10,5 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Das selbst gesteckte Jahresziel von 600.000 Einheiten würde in den verbleibenden vier Monaten rund 89.750 Verkäufe pro Monat erfordern. Branchenbeobachter halten das trotz des neuen Flaggschiffs für kaum erreichbar.

Der Europa-Vorstoß ist damit auch eine Absicherung: Der G9L soll die Abhängigkeit vom umkämpften Heimatmarkt verringern, wo der Preiskampf die Margen drückt. Mit der Fertigung in Graz schafft XPeng zudem die Voraussetzung, in Europa preislich konkurrenzfähig zu bleiben.


In Deutschland

XPeng ist in Norwegen, Schweden, Dänemark und den Niederlanden erhältlich, jedoch noch nicht offiziell in Deutschland.

XPeng ist in mehreren nordeuropäischen Ländern vertreten, der Markteintritt in Deutschland ist angekündigt. Der G9L wird für Europa bei Magna Steyr in Graz (Österreich) gebaut und feiert am 12. Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon Weltpremiere — ein Deutschland-Start des großen SUV gilt damit als wahrscheinlich, ist aber noch nicht offiziell bestätigt.


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