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SAICCarNewsChinaVon 3 Min. Lesezeit

Buick Electra GS: PHEV-Limousine ab 12.800 € für China

Der Buick Electra GS startet als PHEV-Limousine in China ab ca. 12.800 €. Der fast fünf Meter lange Sedan zielt auf den BYD Qin L — Europa-Pläne sind nicht bekannt.

KI-gestützte Übersetzung aus CarNewsChina

Buick Electra GS: PHEV-Limousine ab 12.800 € für China

Buick Electra GS: PHEV-Limousine ab 12.800 € für China

General Motors (通用汽车) bringt mit dem Buick (别克) Electra GS eine Plug-in-Hybrid-Limousine auf den chinesischen Markt — kein reines Elektroauto, sondern ein PHEV, also ein Verbrenner mit Stecker und E-Motor. Das ist auch für deutsche Leser interessant, weil China in genau diesem Segment weiter kräftig wächst und Buick dort zuletzt deutlich verloren hat: Die Auslieferungen der Marke lagen zuletzt 20,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Einstiegspreis dürfte bei umgerechnet ca. 12.800 € (ca. 100.000 Yuan) liegen.

Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.

Fast fünf Meter gegen Qin L

Die Typzulassung beim MIIT (chinesisches Industrie- und Informationsministerium) nennt die Abmessungen: 4.979 mm Länge, 1.914 mm Breite, 1.495 mm Höhe und 2.865 mm Radstand. Damit ist der Electra GS 149 mm länger als ein BYD Qin L DM-i — jenes Modell, das in einigen Exportmärkten als Seal 6 läuft und in China zu den volumenstärksten Plug-in-Hybriden zählt. Als Größenreferenz für deutsche Leser: Der Wagen liegt auf dem Niveau eines VW Passat, nicht eines ID.4.

Optisch setzt die Limousine auf eine geschlossene Front mit großem trapezförmigem Lufteinlass, U-förmige Scheinwerfer, halbversenkte Türgriffe und eine durchgehende Heckleuchte. Optional ist ein Dach-Lidar bestellbar — ein Hinweis auf ein aufwendigeres Fahrassistenzsystem (ADAS). Die Räder messen 18 oder 19 Zoll, das Leergewicht liegt zwischen 1.780 und 1.890 kg, das zulässige Gesamtgewicht bei 2.300 kg.

Zwei Antriebsvarianten, 165-kW-E-Motor

Technisch gibt es zwei Stufen, beide mit einem 165 kW (221 PS) starken Elektromotor. Eine kombinierte Systemleistung nennt die Quelle nicht — die folgenden Werte sind die Einzelleistungen von E-Motor und Verbrenner:

Eine Gesamtreichweite des Plug-in-Hybrid-Systems nennt die Quelle nicht — auch die rein elektrische Reichweite bleibt offen. Ein EuroNCAP-Ergebnis liegt naturgemäß nicht vor, eine EU-Typgenehmigung ebenfalls nicht.

Warum GM das Segment braucht

Der Electra GS ist Teil einer breiten PHEV-Offensive von GM in China: Buick bietet mit dem GL8 PHEV bereits einen plug-in-hybriden Van an, auch der Electra E7 SUV nutzt einen Teil der Technik. Der Druck kommt von innen wie außen — BYD und Geely dominieren das Segment der günstigen Mittelklasse-Limousinen mit Stecker. Mit dem Electra GS will GM diese Lücke schließen, ohne in das reine BEV-Segment ausweichen zu müssen.


In Deutschland

Buick ist in Deutschland nicht vertreten; General Motors hat sich mit seinen US-Marken weitgehend aus dem europäischen Massenmarkt zurückgezogen. Eine EU-Typgenehmigung für den Electra GS gibt es nicht, europäische Preise nennt der Hersteller nicht. Ob und wann ein Modell auf dieser Plattform nach Europa kommt, ist offen.


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