Chery Jetour T1: ab 14.600 €, 150 km (CLTC) E-Reichweite
Chery hat die Baureihe Jetour T1 in China überarbeitet und den Einstieg deutlich verbilligt. Der kantige Kompakt-SUV tritt dort als Freedom 7 mit 1,5-Liter-Turbobenziner an, dazu kommen die Version Freedom 7 Plus mit 2,0-Liter-Allrad und der Plus C-DM mit Plug-in-Hybrid. Der Aktionspreis beginnt bei umgerechnet ca. 11.500 € (ca. 89.900 Yuan) — allerdings nur im befristeten Umtauschprogramm mit Inzahlunggabe. Listenpreis sind ca. 14.600 € (ca. 113.900 Yuan).
Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.
Preisliste mit Rabattfenster
Jetour staffelt die Baureihe in drei Blöcke. Die Aktionspreise gelten nur bei gleichzeitiger Inzahlunggabe eines Gebrauchtwagens.
- 1.5T, Frontantrieb: 4 Ausstattungen, Listenpreis ca. 14.600 bis 17.300 € (ca. 113.900 bis 134.900 Yuan), Aktion ca. 11.500 bis 14.200 € (ca. 89.900 bis 110.900 Yuan)
- 2.0T Plus, Allrad: 2 Ausstattungen, Listenpreis ca. 18.500 bis 20.500 € (ca. 144.900 bis 159.900 Yuan), Aktion ca. 15.300 bis 17.300 € (ca. 119.900 bis 134.900 Yuan)
- Plus C-DM, Plug-in-Hybrid: 3 Ausstattungen, Listenpreis ca. 16.600 bis 19.200 € (ca. 129.900 bis 149.900 Yuan), Aktion ca. 16.000 bis 18.200 € (ca. 124.900 bis 141.900 Yuan)
Damit liegt der T1 auf dem Niveau eines gut ausgestatteten VW Tiguan in China — und deutlich unter dem, was ein vergleichbar großer SUV in Deutschland kostet.
Abmessungen: Kastenform mit Geländeambitionen
Der Standard-T1 misst 4.749 mm in der Länge, 1.967 mm in der Breite und 1.840 mm in der Höhe, der Radstand liegt bei 2.800 mm. Die Plus-Versionen sind mit 4.796 mm gut fünf Zentimeter länger und rollen auf 2.810 mm Radstand. Auffällig: die seitlich angeschlagene Heckklappe mit einem außenliegenden 13-Liter-Staufach — ein Detail, das an Geländewagen-Klassiker erinnert.
Die Bodenfreiheit beträgt 185 mm im Basismodell und 200 mm bei den Plus-Varianten, die angegebene Wattiefe liegt bei 600 beziehungsweise 700 mm. Klappt man die Rücksitze um, entsteht eine Ladefläche mit maximal 1.940 mm Tiefe. Der 2.0T Plus hat zudem ein Allradsystem vom Zulieferer BorgWarner an Bord, dazu eine Kriechfunktion und mehrere Fahrmodi.
Antriebe: Benziner und Plug-in-Hybrid
Der Einstiegsmotor ist ein 1,5-Liter-Turbobenziner mit 135 kW (184 PS) und 290 Nm Drehmoment. Er hängt an einem nassen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, treibt die Vorderräder an und läuft mit 92-Oktan-Kraftstoff. Im 2.0T Plus leistet der Vierzylinder 187 kW (254 PS) bei 390 Nm und schickt seine Kraft an alle vier Räder.
Der Plus C-DM kombiniert einen 1,5-Liter-Benziner mit 115 kW (156 PS) und 220 Nm mit einem einstufigen Hybridgetriebe. Die 26,6-kWh-Batterie reicht für 150 km (CLTC) rein elektrisch. CLTC ist der chinesische Verbrauchszyklus; die Werte sind nicht direkt mit WLTP vergleichbar. Als Gesamtreichweite nennt der Hersteller 1.300 km. Beim Verbrauch gibt Jetour 1,08 l/100 km gewichtet und 5,89 l/100 km mit leerem Akku an. Der Plug-in-Hybrid kann außerdem externe Verbraucher versorgen — mit 2,2 kW im Innenraum und 6,6 kW nach außen.
Cockpit: DeepSeek an Bord, Stufe-2-Assistenz an Bord
Innen dominiert ein 15,6-Zoll-Touchscreen in 2,5K-Auflösung, der die Chery-eigene Software Tour OS fährt. Das Basismodell nutzt Qualcomms Snapdragon 8155, die Plus-Versionen den neueren 8255. Für die Sprachbedienung bindet das System die großen Sprachmodelle DeepSeek und iFlytek Spark ein.
Die Topausstattungen der Plus-Reihe bekommen das Assistenzpaket Falcon 500 mit Autobahn-Pilot (Highway NOA), automatischem Einparken und Notbremsassistent. Günstigere Varianten bleiben auf einfachem Stufe-2-Niveau.
Export und Stückzahlen
Der T1 ist bereits in Überseemärkten unterwegs, darunter Saudi-Arabien und die VAE, wo er neben dem größeren T2 (in China als Traveller bekannt) Teil des internationalen SUV-Programms ist. Jetour beziffert die kumulierten weltweiten Verkäufe seiner kantigen SUV-Familie auf mehr als 840.000 Einheiten, davon über 222.000 Stück aus der T1-Reihe.
In Deutschland
Jetour ist in Deutschland und Westeuropa bislang nicht vertreten. Eine EU-Typgenehmigung für den T1 liegt nicht vor, europäische Preise nennt der Hersteller nicht. Ob und wann der Kompakt-SUV nach Europa kommt, ist offen.




