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BYDCarNewsChinaVon 3 Min. Lesezeit

BYD Yangwang Altior: 5,5-Meter-Luxusliner mit Coach-Türen

Yangwang zeigt den Altior: 5,5 Meter lang, Coach-Türen, vier Sitze. Der BYD-Luxusliner zielt auf Rolls-Royce Ghost und Maybach S-Klasse. Preis noch offen.

KI-gestützte Übersetzung aus CarNewsChina

BYD Yangwang Altior: 5,5-Meter-Luxusliner mit Coach-Türen

BYD Yangwang Altior: 5,5-Meter-Luxusliner mit Coach-Türen

BYD schiebt seine Luxusmarke Yangwang (仰望) in die Oberklasse: Die Limousine Altior hatte jetzt in Abu Dhabi Weltpremiere. Rund 5.500 mm Länge, hinten angeschlagene Türen, vier Einzelsitze. Einen Preis nennt BYD nicht einmal auf Nachfrage — die zuletzt kursierende Schätzung von rund 2.000.000 Yuan entspricht ca. 256.000 € (ca. 2.000.000 Yuan).* Mit dieser Größe und diesem Auftritt tritt der Wagen gegen Rolls-Royce Ghost, Mercedes-Maybach S-Klasse und Maextro S800 an.

Hinweis: Preise beziehen sich auf den chinesischen Markt und können in Europa abweichen.

Türen wie beim Rolls-Royce, Platz wie im Maybach

Auffälligstes Detail sind die hinten angeschlagenen Fondtüren, die fast 90 Grad weit öffnen — ein Konstruktionsprinzip, das sonst Rolls-Royce und einigen Maybach-Varianten vorbehalten ist. In der Türöffnung sitzt ein Schirmhalter, im Fond eine durchgehende Mittelkonsole mit eigenem Bedienteil. Serienmäßig an Bord sind laut Werksangabe Liegesitze mit Beinstützen, elektrische Vorhänge und ein motorisiertes Fach für Sektgläser.

An der Front dominiert ein großer Kühlergrill mit 137 geschliffenen Steinelementen, die Scheinwerfergrafik zitiert ein chinesisches Ritualgefäß aus Bronze. Dazu kommen Zweifarb-Lackierung, verlängerte C-Säule und polierte Scheibenräder im Monoblock-Stil. Nach Angaben der Yangwang-Vertriebsleitung steckten drei Jahre Entwicklung in dem Wagen, über 100 Entwürfe für die Frontpartie seien verworfen worden.

Technik: Lidar auf dem Dach, „God's Eye" an Bord

Auf dem Dach sitzt ein Lidar-Sensor. Der Altior ist mit BYDs Fahrassistenzsystem God's Eye verknüpft, eine genaue Sensor- und Funktionsliste fehlt bislang. Berichtet wird außerdem über die e⁴-Plattform mit vier Elektromotoren und eine aktive Federung — bestätigt ist beides nicht.

Zu einer Feststoffbatterie macht BYD nur einen groben Zeitplan für die eigene Flotte — Vorführfahrzeuge um 2027, Serienproduktion um 2030. Ob der Altior sie bekommt, ist offen. Reichweitenangaben gibt es nicht, auch keine nach CLTC (chinesischer Verbrauchszyklus; die Werte sind nicht direkt mit WLTP vergleichbar).

Yangwang wächst, verliert zuletzt aber Tempo

Die Marke verkaufte in den ersten neun Monaten 2026 insgesamt 3.251 Fahrzeuge in China, 38,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der September fiel jedoch deutlich ab: 377 Einheiten, 14,7 Prozent weniger als im August und 46,9 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Das dürfte den Druck erhöhen, mit dem Altior neues Volumen in einem Segment zu holen, in dem Yangwang bislang nur den U7, die SUVs U8 und U8L sowie den Supersportwagen U9 im Programm hat.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten läuft der Vertrieb über den Importeur Al-Futtaim; dort fanden auch die Hochgeschwindigkeitstests statt. Ein U9 Xtreme erreichte auf einem abgesperrten Abschnitt der E11 in Abu Dhabi 503,17 km/h.

Was noch fehlt

Eine EU-Typgenehmigung ist nicht bestätigt, ein Europa-Start für den Altior nicht angekündigt. Europapreise nennt BYD nicht, ein EuroNCAP-Ergebnis liegt nicht vor. Auch die Serienleistung, der Akku und der Marktstart in China sind weiterhin offen — der Auftritt in Abu Dhabi zeigt vor allem die Richtung, in die BYD mit Yangwang will.


In Deutschland

BYD ist bereits auf dem deutschen Markt vertreten. Aktuelle Modelle in Deutschland: Atto 2, Atto 3, Dolphin, Seal, Sealion 7, Han.

BYD ist seit 2022 auf dem deutschen Markt aktiv und baut sein Händlernetz kontinuierlich aus.

Die Luxusmarke Yangwang wird in Deutschland bislang nicht angeboten — weder Altior noch U8, U9 oder U7 sind hierzulande erhältlich. Der Altior bleibt vorerst ein China- und Golfstaaten-Produkt.


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